Die Mass gemütlich austrinken

Stadtrat beschließt längere Betriebszeit fürs Wasserburger Frühlingsfest

Um 23 Uhr fließt der letzte Tropfen aus dem Zapfhahn, die Band auf der Bühne packt ein. Eine halbe Stunde später sind die Bierbänke auf die Tische gestellt, das Festzelt ist leer – das war bisher die Regelung auf dem Wasserburger Frühlingsfest. An sich ein zeitlicher Ablauf, mit dem sowohl die Gäste als auch die Verantwortliche und der Festwirt rundum zufrieden sein konnten. Doch es geht noch ein bisserl besser und reibungsloser, wie Stadtrat Oliver Winter (CSU), selbst im Festausschuss fürs Frühlingsfest, bei der gestrigen Sitzung darlegte.

„Wenn wir statt um 23.30 um 24 Uhr dicht machen können, dann haben die Besucher eine halbe Stunde länger Zeit, ihre letzte Mass gemütlich auszutrinken und die Ströme aus dem Festzelt heraus in Richtung Wiesn-Alm und Fit&Fun-Wiesn-Party entzerren sich deutlich“, so Winter. Eine Neuregelung der Betriebszeit diene also der Sicherheit auf dem Fest. Er plädiere deshalb für den Antrag des Wirtschafts-Förderungs-Verbandes (WFV), dem Ausrichter des Frühlingsfestes. Zudem habe man den Plan, die Betriebszeit zu verlängern, im Vorfeld mit der Polizei Wasserburg abgestimmt, sagte Winter.

Der Antrag des WFV wurde ohne Gegenstimmen vom Stadtrat abgesegnet. Es bleibt bei 23 Uhr, was das Musikende betrifft. Der Betrieb im Festzelt kann aber ab heuer bis 24 Uhr weiterlaufen.

 

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