Die Kaltluft pirscht sich langsam heran

Das Wasserburger Wetter für die nächsten Tage

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wetterIn der zweiten Novemberhälfte scheint sich in Sachen Frühwinter etwas zu tun. „Seit einigen Tagen mehren sich die Anzeichen in den Wetter-Berechnungen der kommenden zehn bis 14 Tage, dass es nach und nach spürbar kälter werden könnte“, erklärt unser Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net. „Die Grafik zeigt die Oberflächentemperatur in Europa in den kommenden Tagen. Der Trend geht derzeit in Richtung Abkühlung aus Osten. Damit würden die Tageswerte meist nur noch um oder knapp über 0 Grad liegen. Dabei könnte es auch zu leichten Schneefällen bis ins Flachland kommen.

Für die Eröffnung der zahlreichen Christkindlsmärkte wären das doch schon mal die passenden Wetteraussichten. Die windige, milde und regnerische Westwindwetterlage scheint schon wieder der Vergangenheit anzugehören. Sie brachte uns noch Ende Oktober den Orkan Christian und weitere Sturmtiefs.

MILDE UND STÜRMISCHE WESTWINDWETTERLAGE SCHON WIEDER EINGESCHLAFEN

Damals war schon vereinzelt darüber spekuliert worden, ob nun die typischen Westwindwetterlagen in Mitteleuropa zurück seien, die uns in den 90ern so viele milde und nasse Winter beschwert hatten. Diese Frage kann man aus heutiger Sicht mit „Nein“ beantworten. Die windigen und milden Zeiten von Ende Oktober und Anfang November sind schon wieder vorbei.

Tendenziell deutet derzeit wieder einiges auf hohen Luftdruck auf dem Atlantik vor unserer Haustür hin. Ein dickes Hochdruckgebiet auf dem Atlantik würde sämtliche atlantischen Tiefausläufer von Mitteleuropa fern halten. Das würde die Chancen für die kalte Luft erhöhen bis nach Mitteleuropa vorzustoßen.

Wer nun dieses „Spiel“ final gewinnt ist derzeit noch offen. Nach den aktuellen Berechnungen gibt es jedoch leichte Vorteile für winterliche Kälte und erste Schneeflocken bis ins Flachland. Mildes und nasses Westwindwetter ist in den kommenden 10 bis 14 Tagen kaum zu erwarten.

„Die Chancen für neue Stürme und Dauerregen in Mitteleuropa schätze ich derzeit als eher gering ein. Ob es dann Ende November tatsächlich für einen dicken Wintereinbruch reicht oder eher nur für eine laue Kältepeitsche wird sich in den nächsten Tagen zeigen“, so Wetterexperte Jung.

Der Mittelmeerraum wird es in den kommenden Tagen allerdings richtig dick abbekommen. Dort erwarten wir wie schon vor Tagen angekündigt zum Teil sehr starke Regenfälle, die regional unwetterartig ausfallen dürften. Urlauber sollten dort vorsichtig sein!

 

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