Die Auslegungssache bei der „Notbremse“

Das Fieber steigt überall: Schiris trafen sich zum bevorstehenden Fußball-Start 2017

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Das Fußballfieber steigt im Altlandkreis – nimmer lang, dann geht sie weiter, die Saison! Auch die Schiedsrichter stimmen sich auf die verbleibende Rückrunde ein! Die Schiris der SRG Chiem trafen sich jetzt nach einer langen, fast dreimonatigen Pause im Gasthof Höhensteiger in Westerndorf und wurden zur Regelauslegung und anderer administrativer Zwecke für die neue Saison vorbereitet. Obmann Sepp Kurzmeier aus Ramerberg teilte mit, dass 22 Schiedsrichter-Neulinge sowie 14 Traineranwärter gerade am laufenden Neulingskurs teilnehmen und am 30.März die Prüfung ablegen werden.

Um diese optimal vorzubereiten, werde anfangs ein „Tandem-Team“ aufs Feld geschickt. Dies bestehe aus einem Neuling und einem erfahrenen Schiedsrichter, de den „Jungen“ an die Hand nehmen und ihm die wichtigen Punkte – wie Umgang mit den Spielern, Stellungsspiel und Regelauslegung – näher bringen soll.
Lehrwart Michael Hofbauer (unser Foto oben) erklärte die seit der neuen Saison neue Auslegung der Notbremse – Stichwort: Dreifachbestrafung! Hier zeigte sich schnell, dass vieles beim Alten bleibt und blieb. Denn nur bei einem ballorientierten Zweikampf (Grätsche nach dem Ball / Torwart hechtet nach dem Ball) im Strafraum, hat der Schiedsrichter die Möglichkeit, ’nur‘ eine Gelbe Karte zu geben – wenn das Foul nicht rücksichtslos oder brutal war.

Anders wie oft gedacht, haben die Unparteiischen keinerlei Handlungs-Spielraum bei gegnerorientierten Foulspielen (wie Halten, Stoßen) oder einer „Notbremse“ außerhalb des Strafraums, so Hofbauer. Hier heißt es weiterhin Platzverweis!
Gut vorbereitet und motiviert sehen die Unparteiischen der kommenden Spielzeit entgegen und hoffen auf ein faires Miteinander – bei hoffentlich spannenden Spielen.

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