Der Traum vom Achtelfinale – zerplatzt!

Basketball-EuroCup gestern: Große Enttäuschung nach dem Schlusspfiff

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Wasserburg vs. Oberhausen, 4. Spieltag DBBL am 20.10.2013 in derWie schade – er ist zerplatzt, der Traum vom EuroCup-Achtelfinale im Basketball! Gestern Abend ging es für die Wasserburger Damen in die bisher wichtigste Partie der Saison. Im entscheidenden Gruppenspiel für den Einzug ins Achtelfinale empfingen sie Nantes Reze, den Tabellenführer der Gruppe G. Die Innstädterinnen hätten für das Weiterkommen in die nächste Runde einen Sieg benötigt, jedoch fehlte dem Team von Bastian Wernthaler am Ende das nötige Glück. In einem spannenden letzten Viertel, in dem sich beide Mannschaften ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten …

… mussten sich die Damen am Ende mit 61:62 geschlagen geben. Für den Einzug ins Achtelfinale hätte das Team einen Sieg mit sechs Punkten Vorsprung benötigt. Damit haben sie den Traum vom Weiterkommen nur knapp verfehlt, dementsprechend groß war die Enttäuschung beim Team und den Fans nach dem Schlusspfiff. Für Wasserburg ist der internationale Wettbewerb nun zu Ende, für Nantes Reze und Peac Péas geht es als Gruppenerster und –zweiter hingegen weiter.

In der ersten Hälfte des ersten Viertels gingen die Gäste mit acht Punkten in Führung, wobei sich die Wasserburgerinnen zum Ende der ersten zehn Minuten auf 13:21 annähern konnten. Während des zweiten Viertels gelang es den Spielerinnen von Nantes Reze ihren Vorsprung kontinuierlich aufrechtzuerhalten. Die Damen blieben zwar an den Gegnerinnen dran, konnten ihren Rückstand jedoch nicht verringern. Zur Halbzeitpause trennten sich die beiden Teams 26:38.

In der zweiten Spielhälfte kamen die Wasserburgerinnen zurück. Mit einer sehr starken Team- und Defensivleistung kämpften sie sich zum Ende des dritten Viertels auf 44:47 an Nantes Reze ran.

In einem spannenden und nervenaufreibenden letzten Viertel lieferten sich die beiden Teams ein Kopf-an-Kopf-Rennen. In der siebten Spielminute des entscheidenden Viertels gelang den Innstädterinnen der Ausgleich mit einem 3 Punkte-Wurf von Svenja Brunckhorst und das Team ging für kurze Zeit in Führung. Viele Fouls brachten dem Team aus Frankreich einige Freiwürfe ein, die sie fast ausnahmslos verwandelten.

In den letzten Sekunden fehlte dem Team von Trainer Bastian Wernthaler nur ein Punkt, der eine Verlängerung der Partie und damit einen möglichen Sieg bedeutet hätte. „ Die Mannschaft hätte es verdient gehabt im Eurocup eine Runde weiterzukommen. Sie hat gekämpft bis zum Schluss und ich kann ihr keinen Vorwurf machen“, äußerte Bastian Wernthaler nach dem Spiel. Die Mannschaft habe in der ersten Halbzeit zu viele Fehler gemacht, weswegen es am Ende wohl nicht mehr gereicht habe. „Auf diesem Niveau muss man 40 Minuten lang gut spielen. Ich nehme das Scheitern im Eurocup auf meine Kappe“, meinte der Trainer.

Ausgerechnet am schluss des Jahres diese Niederlage. Denn das Jahr 2014 war eigentlich ja überragend. Deshalb ließen die Wasserburger Basketballdamen die bisherige Saison trotzdem mit einem schönen, gemeinsamen Weihnachtsessen in der Burgstube ausklingen.

Nun geht es für die Spielerinnen in die Winterpause.

Es spielten: Shey Peddy (7 Punkte), Anne Breitreiner (2), Stephanie Wagner, Anna Jurcenkova, Tiina Sten (2), Svenja Brunckhorst (10), Nicole Romeo (13), Emma Cannon (27).

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