Den Müllsünden auf der Spur

Mit 100 Freiwilligen: Die „Aktion saubere Stadt“ gestern in Wasserburg

Not macht erfinderisch: Sogar mit einem „entsorgten“ Einkaufswagen wurde der Müll an die Sammelstelle am Bauhof gekarrt. Die „Aktion saubere Stadt“ war am gestrigen Samstagvormittag in Wasserburg angesagt. Trotz kühl-windigem Schauerwetter durchkämmten rund 100 Freiwillige von den Wasserburger Vereinen und Organisationen das Stadtgebiet, um es von unliebsamen Unrat und Abfall zu befreien.

Ans Tageslicht kamen dabei wie annähernd alle Jahre wieder unrühmliche Müllsünden wie Altbatterien, benutzte Windeln, Kondome und sonstige unappetitliche Dinge, die verantwortungslose Zeitgenossen einfach oder absichtlich in der Natur oder in verborgenen Winkeln verschwinden lassen wollten. Letztendlich war ein Lastwagencontainer – prall mit aufgelesenem Müll aus der Natur – gefüllt.

Redlich verdient hatten sich die fleißigen Sammler dann die Brotzeit im Bauhof, die vom Verpflegungszug des Bayerischen Roten Kreuzes Wasserburg schmackhaft zubereitet wurde. Die Getränke spendierte die Brauerei Forsting.

Organisiert hatte die Aktion erneut das Aktionsbündnis Rio Konkret gemeinsam mit der Stadtverwaltung um Helmut Schmid.

Bürgermeister Michael Kölbl, der aufgrund eines überörtlichen Termins mit zahlreichen Stadträten an der Aktion nicht teilnehmen konnte, ließ seinen herzlichen Dank an alle Helfer telefonisch übermitteln.

TRO

 

 

 

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Ein Gedanke zu „Den Müllsünden auf der Spur

  1. Größten Respekt und vielen Dank an die Helfer! Es ist aber schon traurig, dass eine solche Aktion wegen einiger Saubären überhaupt nötig ist!

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