Dem Tod ins Auge blickend

In der Nacht 21 Flüchtlinge auf zwei Zügen entdeckt - Unter Lkw-Aufliegern versteckt

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Lebensgefahr und kein Ende: Die Bundespolizei Rosenheim hat erneut zahlreiche Flüchtlinge im Landkreis auf Güterzügen entdeckt, die unter Lkw-Aufliegern versteckt unerlaubt in das Bundesgebiet einreisen wollten. Allein in der Nacht auf den heutigen Donnerstag waren es bei zwei Zügen 21 Menschen – zwei Frauen und 19 Männer …

Am Bahnhof in Raubling wurden stichprobenartig mehrere Güterzüge gestoppt. Diese waren von Österreich kommend in Richtung München unterwegs. Bei zwei Zügen fanden die Bundespolizisten insgesamt 21 Personen, die sich unter Lkw-Aufliegern verborgen hielten.

Die zwei Frauen und 19 Männer hatten die erheblichen Risiken ihrer Reise entweder nicht bedacht oder in Kauf genommen, sagt die Polizei heute am Mittag.

Die Flüchtlinge stammen hauptsächlich aus Gambia, Nigeria und Somalia. Papiere für den beabsichtigten Aufenthalt in Deutschland hatten die zwischen 16 und 37 Jahre alten Afrikaner nicht dabei. Sie wurden in die Dienststelle der Rosenheimer Bundespolizei verbracht.

Da derzeit nicht ausgeschlossen werden kann, dass Menschen den grenzüberschreitenden Güterverkehr für ihre unerlaubten Einreisen in die Bundesrepublik auf lebensgefährliche Weise nutzen, muss auch künftig mit weiteren anlassbezogenen Kontrollen gerechnet werden.

Diese Maßnahmen werden eng mit den Behörden an den Abfahrtsorten und den jeweiligen Verkehrsunternehmen abgestimmt. Auswirkungen auf den Personenverkehr lassen sich voraussichtlich nicht vermeiden. Die Bundespolizei bittet deshalb um Verständnis.

Foto: Bundespolizei

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