Das war das Wasserburger Jahr 2014

... in Stadt und Altlandkreis - Ein Rückblick mit unserem TV-Moderator Jan Fromm

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jan fromm_k2014 – das Jahr beginnt in Stadt und Altlandkreis dramatisch. Auch der schnelle Einsatz der Feuerwehr kann nicht verhindern, dass eine 15-Jährige bei einem Brand in der Silvesternacht in Edling stirbt. Die Brand-Katastrophe löst eine Welle der Hilfsbereitschaft aus. Wie es 2014 weiterging – hier unser kurzer Video-Jahresrückblick mit unserem Moderator Jan Fromm.

Das war das Jahr 2014:

  • 2014 – das Jahr beginnt in Stadt und Altlandkreis dramatisch. Auch der schnelle Einsatz der Feuerwehr kann nicht verhindern, dass eine 15-Jährige bei einem Brand in der Silvesternacht in Edling stirbt. Die Brand-Katastrophe löst eine Welle der Hilfsbereitschaft aus.
  • Sportlich ist die Welt hingegen in Ordnung. Der ganze Altlandkreis ist im Franzi-Fieber. Unsere Biathletin Franziska Preuß aus Albaching startet zum ersten Mal im Weltcup – mit ihrem besten Ergebnis in Ruhpolding vor den Augen des eigens gegründeten Franzi-Fan-Clubs.
  • Im Februar sind die Zeichen ganz in Richtung Kommunalwahl 2014 gestellt. Die Parteien im Wasserburger Rathaus und im ganzen Altlandkreis präsentieren ihre Wahlprogramme und ihre Mannschaften. Und es gibt was ganz Neues im Badria: Im ehrwürdigen Bad der noch ehrwürdigeren Stadt darf zum ersten Mal splitternackt gebadet werden. FKK im Badria!
  • Der März beginnt mit den Narren: Ein kilometerlanger Gaudiwurm wälzt sich durch die Straßen und Gassen der Altstadt. Tausende Besucher säumen den Weg der Narren aus Stadt und Altlandkreis beim traditionellen Faschingszug. Und dann gibt es den kommunalpolitischen Höhepunkt des Jahres. Am 16. März stehen die Wahlen zu den Stadt- und Gemeinderäten an. Bürgermeister Michael Kölbl zieht in Wasserburg erneut souverän ins Rathaus ein.
  • Kein Aprilscherz: Am 1. April starten in Wasserburg die Volksmusiktage. Griabig beinand – musiziern, singa, sinniern, ist das Motto der Musikanten und Sänger. Im Wasserburger Theater Belacqua beginnen die 10. Wasserburger Theatertage. Zum Start kommt wieder Burgschauspieler Udo Samel. Er begeistert wie immer das Publikum. Die Theatertage enden mit einem Besucherrekord. Zum einjährigen Bestehen der Wasserburger Stimme gibt‘s eine rauschende Kir-Royal-Nacht im Kino Utopia.
  • Der Mai startet mit einem sportlichen Großereignis. Der Wasserburger Lauf zugunsten des Mehrgenerationenhauses ist wieder ein voller Erfolg. 8000 Euro kommen zusammen. Und sportlich geht es gleich weiter. Wasserburgs Basketball-Damen sind wieder Deutschlands Beste. Sie holen sich zum achten Mal die Deutsche Meisterschaft.
  • Der Juni steht traditionell im Zeichen des Wasserburger Frühlingsfestes. Fest-Manager Moritz Hasselt kann auch heuer eine rundum positive Bilanz ziehen – auch wenn es diesmal viel zu heiß ist für Besucherrekorde! Sportlich regiert in den nächsten Wochen König Fußball. Die WM in Brasilien flimmert über die Wasserburger TV-Bildschirme und am Ende sind wir Weltmeister!
  • Der Juli: Die WM ist zu Ende, jetzt ist wieder Zeit für Kultur. Einen Tag nach dem großen Finale starten die 1. Wasserburger Nächte auf der Innbühne. 14 Tage lang wird ein buntes Kulturprogramm am Inndamm geboten. Rund 5000 Besucher sind dabei. Derweil ziehen dunkle Gewitterwolken über dem Staudhamer See herauf. Der Besitzer will den beliebten Badeplatz für Familien sperren lassen. Der Kampf um das See-Ufer beginnt.
  • Der August wird dominiert von einem verkehrspolitischen Thema. Die Pläne der Staatsregierung für die neue Trasse der B15 kommen auf den Tisch und lösen allerorts Proteste aus. Die B15 neu bleibt bis zum Jahresende ein heißes Thema. Und dann die Hiobsbotschaft für alle Nachtschwärmer: Das Cafe Central, in Wasserburg eine Kult-Institution, steht vor dem Aus. Der Verpächter will ein Tagescafe daraus machen.
  • Ein immer größer werdendes Thema wird in Stadt und Altlandkreis der Flüchtlingsstrom …
  • Der September 2014 startet mit einer schlechten Nachricht für die Wasserburger Autofahrer. Wieder einmal wird der Bahnübergang an der B304 in Reitmehring für Sanierungsarbeiten tagelang gesperrt. Es herrscht Umleitungs-Chaos. Für ganz neue Wasserburger Einblicke sorgen die neuen Grünpflanzen in der Altstadt. Palmen vor dem Rathaus, das hat‘s noch nie gegeben. Nach kurzem Erstaunen sind die Wasserburger dann doch von dem neuen Grünkonzept überzeugt.
  • Im Oktober geht‘s im Badria rund. Die Bauarbeiten zur Generalsanierung gehen in die heiße Phase. Das Bad wird bis Dezember gesperrt. Alle Baumaßnahmen bleiben finanziell im Rahmen und auch der Zeitplan kann letztlich voll eingehalten werden. Und in der Stadt wird es bald eine neue Farbe geben: Der Stadtrat beschließt, die blaue Papiertonne einzuführen.
  • November: War der Oktober noch mit der Einführung der neuen Papiertonne ganz blau, wird der November nicht gelb. Der Stadtrat stellte die Einführung des gelben Sackes bei den Bürgerversammlungen vor. Der Sack fällt bei den Bürgern durch und letztlich auch beim Stadtrat.
    Der November steht auch im Zeichen eines Jubiläums: Die Kirche St. Jakob feiert ihr 50-jähriges Bestehen. Zur Feier kommt der Weihbischof.
  • Ganz im Zeichen des Christkindlmarktes steht auch 2014 der Dezember. Wieder locken die bunten Hütten rund ums Rathaus und das vorweihnachtliche Programm tausende Besucher in die Altstadt. Und dann gibt es noch eine ganz besondere Ehrung: Dorle Irlbeck erhält für ihre Verdienste um die Stadt die Joseph-Heiserer-Medaille. Zuletzt hatte die agile Seniorin Bayerns längsten Krippenweg in der Altstadt organisiert.

Das war das Jahr 2014 in unserem Kurzüberblick. Das ganze Team der Wasserburger Stimme wünscht Ihnen einen guten Rutsch ins neue Jahr und viel Glück und Gesundheit für 2015. Bleiben Sie uns gewogen …

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