Das Montagsbrettl kommt zum Stoa

Am Montag, 26. Juni, drei Kabarettisten zu Gast bei Michael Altinger

Das kbo-Inn-Salzach-Klinikum lädt am Montag, 26. Juni, zum Open Air-Montagsbrettl am Stoa in Edling ein. Zu Gast bei Michael Altinger (Foto) sind dieses Mal die Kabarettisten Martin Frank, Constanze Lindner und Christian Springer. Beginn ist um 20 Uhr, Einlass ab 19 Uhr. Karten sind erhältlich im Vorverkauf unter 08071/71-8559 sowie an der Abendkasse.

Eben mit dem Bayerischen Kabarettpreis 2016 gekürt (Senkrechtstarter), geht Constanze Lindner mit neuem Programm auf Tour!

Ob als Comedian, Schauspielerin oder Sängerin: Constanze Lindner ist ein Bühnentier. Sie erobert das Publikum mit ihrer unvergleichbaren Spielfreude, mit großer Spontaneität, mit Mut zur Hässlichkeit und entwaffnendem Charme, der auf deutschen Kleinkunstbühnen seinesgleichen sucht. In ihrem ersten Soloprogramm „Es wird geStanzt heut Nacht“ brachte sie so groteske wie liebenswerte Figuren auf die Bühne und nahm das Publikum mit auf eine Achterbahnfahrt von Irrsinn nach Absurdistan.

Was sie genau auf der Bühne macht, kann man nur schwer in Worte fassen. „Character Comedy“ trifft es am besten.

Die Welt ist schlimm. Aber die Antwort von Christian Springer darauf lautet: Trotzdem! Der Name seines Programms ist nicht nur die Überschrift für einen Kabarettabend. „Trotzdem“ heißt weitermachen, nicht aufgeben, und sich nicht den Schneid abkaufen lassen. Aber keine Angst, Sie sind nicht in einem Coaching-Seminar gelandet, sondern im politischen Kabarett. Ein Mann zeigt Haltung und haut auf unsere Feigheiten drauf. Denn Christian Springer geht’s ums Ganze. Und dafür kämpft er, bis seine Ohren glühen.

Der 23-jährige Schauspielschüler Martin Frank präsentiert sein zweites Soloprogramm „Alles ein bisschen anders – Vom Land in d’Stadt“. Tja … wenn man als Landwirtssohn kein technisches Talent vorweisen kann, hört man irgendwann den Satz: Geh mit Gott aber geh!

Jetzt wär er da, also in der Landeshauptstadt, in München. Das Landei Martin Frank in der hektischen Großstadt. Da sind Integrationsprobleme vorprogrammiert. Vor allem, wenn man wie Martin von seiner Großmutter nach alten Bauernregeln erzogen wurde.
So kommt es in einer einfachen U-Bahnfahrt zu schwerwiegenden Missverständnissen mit seinen Mitreisenden. Städtische Gepflogenheiten wie das Prahlen der unausgeglichenen Work-Life-Balance kann er als Landei nur schwer verstehen. Auf dem Bauernhof wird nicht gejammert, da wird einfach stillschweigend gemacht, was gemacht werden muss.

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