Dank WM so viele neue Pässe …

... ausgestellt, wie schon seit sechs Jahren nicht mehr beim BFV

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PassDer Bayerische Fußball-Verband hat im WM-Jahr 2014 insgesamt 47.894 neue Spielerpässe (Erwachsene und Jugend) ausgestellt. Das ist der höchste Wert seit 2008 (52.275) und eine Steigerung um zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahr (42.707), heißt es erfreut am heutigen Donnerstagnachmittag. Bei den Junioren stieg die Zahl der Pass-Neuausstellungen um 12,6 Prozent, bei den Mädls um 9,5 Prozent. Den höchsten prozentualen Zuwachs gab es mit 14,5 Prozent bei den Männern – von 1969 auf 2255 in ganz Bayern …

Bei den Frauen stellte der BFV 7,5 Prozent mehr Spielerpässe neu aus (von 742 auf 798). Für knapp 30 Prozent aller Passanträge nutzen die Vereine die neue Online-Antragsstellung ohne Papier und Postweg.

 

„Die Zahlen belegen die nach wie vor hohe Attraktivität des organisierten Vereinsfußballs für Jung und Alt und stimmen uns positiv, dass wir auch in den kommenden Jahren eine vielfältige Vereinslandschaft und eine starke Fußballbasis haben werden“, erklärt BFV-Geschäftsführer Jürgen Igelspacher.

 

Die Gründe für den neuen Höchstwert sind vielfältig: Die WM in Brasilien schlage sich als Fußball-Großereignis im Vergleich zu den Jahren ohne WM und EM deutlich positiv in der Statistik nieder.

Zudem hatte der BFV bereits 2010 die Gebühren für Passneuausstellungen abgeschafft, um damit die Einstiegshürden zum Vereinsfußball zu reduzieren und engagierte Jugendarbeit zu belohnen. Mit der Kampagne „Pro Amateurfußball“ unterstützt der Verband seine Vereine bei ihrer täglichen Arbeit und hilft ihnen, sich zukunftsfähig aufzustellen.

Konstanz bei Vereinswechseln

Im Gegensatz zu den Pass-Neuausstellungen sind die Zahlen bei den Vereinswechseln weitestgehend konstant geblieben. Insgesamt wechselten im vergangenen Jahr 64.749 Spieler den Verein – 0,26 Prozent mehr als 2013 (64579).

Bei den Männern nahmen die Vereinswechsel um ein Prozent von 29.144 auf 28.863 ab, bei den Junioren stieg die Zahl um 0,7 Prozent von 30.589 auf 30.815. Bei den Frauen gab es einen Zuwachs um 9,4 Prozent von 2284 auf 2499 und bei den Juniorinnen wechselten 0,4 Prozent mehr Spielerinnen den Verein (von 2562 auf 2572).

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