Daniela Ludwig: Klares Nein zur „B15 neu“

Bundestagsabgeordnete aber für zügigen Ausbau der alten B15

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Daniela Ludwig und Peter RamsauerWasserburg – Die Rosenheimer CSU-Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig spricht sich klar gegen die Aufnahme der südlichen Trasse der geplanten „B15 neu“ in den Bundesverkehrswegeplan aus. „Die Trasse ist für die Verkehrserschließung im Landkreis Rosenheim nicht notwendig. Mit der bestehenden B15 besitzt unsere Region eine zentrale Nord-Süd-Verbindung, die in den letzten Jahren mit Ortsumgehungen stark verbessert wurde. 

Statt der unnötigen „B15 neu“ setze ich mich für den zügigen Ausbau der Rosenheimer Westtangente und für den Bau der Ortsumfahrung von Lengdorf in der Gemeinde Rott ein“, so Daniela Ludwig.

„Diese beiden Baumaßnahmen werden die Leistungsfähigkeit unserer bestehenden B15 erheblich steigern. Dann wird es auch möglich sein, von Wasserburg aus zügig die Autobahnen A8 und A93 zu erreichen.“

Ihre ablehnende Haltung gegenüber der B15 „neu“ hat Daniela Ludwig auch Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer mitgeteilt. Gleichzeitig hob sie gegenüber dem Minister die Bedeutung der Gesamtfinanzierung der Baumaßnahmen an der B15 „alt“ hervor. „Mein Ziel ist es, dass nach der Fertigstellung des 1. Bauabschnitts der Rosenheimer Westtangente im Jahr 2015 sofort mit dem 2. Bauabschnitt bis Pfaffenhofen begonnen wird“, so Daniela Ludwig.

Die B15 „neu“ würde von Norden kommend im Gebiet des Landkreises Rosenheim die Gemeinden Albaching, Pfaffing, Tuntenhausen, Großkarolinenfeld, Bad Aibling und Kolbermoor queren. Auf Initiative der CSU-Fraktion hat sich auch der Rosenheimer Kreistag mit großer Mehrheit gegen die Aufnahme der B15 „neu“ in den Bundesverkehrswegeplan ausgesprochen.

Foto: Die Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig und Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer,

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