Damit die Altstadt nicht absäuft …

Reinigung von Wasserburgs „Achillesferse" - Inspektion noch bis November

image_pdfimage_print

dsc_0227

Nein, das ist kein Raumfahrer, der da beim Schöpfwerk in den Kanal steigt – sondern Ernst Eisner, dessen Arbeitsplatz momentan die dunklen Gefilde unter der Stadt sind. Was sich so spektakulär anhört – und auch so aussieht – ist für die Fachmänner der Firma Zosseder und der Kläranlage reine Routine: Die Reinigung der Kanalrohre und zum Beispiel des Rücklauf-Beckens des Schöpfwerks.
„Wasserburgs Achillesferse“, das 35 Jahre alte Schöpfwerk am Riedener Weg, ist für die Einwohner von Wasserburg unverzichtbar – sorgt es doch dafür, dass die Altstadt nicht absäuft. „Die Reinigung der Becken ist für eine reibungslose Funktion des Werkes ausgesprochen wichtig“, erklärt Eisner.

 

p1070162Die Reinigungsarbeiten rund um das Schöpfwerk finden jedes Jahr im Frühling und Herbst statt. Dabei werden mit Hilfe eines speziellen Saug- und Spülwagens der Firma Zosseder Bereiche wie das Rücklauf-Becken komplett ausgepumpt und gesäubert – das Schmutzwasser landet anschließend wieder in der Kläranlage.

 

„Weiter finden seit Juli diesen Jahres Kanalinspektionen im gesamten Stadtgebiet statt. Momentan wird die Kanalisation auf der Seite des Burgerfeldes geprüft und gesäubert. Eine solche Inspektion findet nur alle zehn Jahre statt und wird sich noch bis November hinziehen“, erklärt Alexander Huber vom städtischen Bauamt.

HF

Ein Blick in das Kanalrohr beim Schöpfwerk: Der Schlauch pumpt Wasser je nach Bedarf zu und ab.

dsc_0231

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.