Da Huaba moand … so a Drecksplastik!

Unser Kommentar zu ungsundn Mikroteilen im Inn und in de Kläranlagn

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Wissn Sie, wos Mikroplastik is? Na, des sand koane kloana Teile von Cola-Plastikflaschn. Mikroplastik is so kloa, dass ma‘s gar ned seng konn. Mikroplastik verschmutzt unsere Gewässer genau so wia Arzneimittelreste, Hormone und Chemikalien aa. Betroffen is unsa Inn und unsa Kläranlag in da Odelshamer Au. Des hod da Mader Anton, a Inschenör, neulich dem Bauausschuss erklärt. Mikroplastik ist sauungsund und konn grod über ganz spezielle Filteranlagen rausgfiltert werdn. Und des könnt teuer werden für de Kommunen. Schuid san de Plastikhersteller, de am Plastik wos zuasetzn, damit des geschmeidiger is. A richtige Sauerei. Doch da Herr Mader hod de Stadträte trotzdem erst amoi beruhigt: No hod da Gesetzgeber ned gsogt, wer fürs Rausfiltern zuständig sei werd. Soin doch des de Plastikhersteller macha … moand da Huaba

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5 Gedanken zu „Da Huaba moand … so a Drecksplastik!

  1. Arzneimittelreste,Hormone und Chemikalien und DIESEL! Aber halt deutsche Schlüsselindustrie! Gute Automobilindustrie, böse Plastikindustrie!

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    1. Christian Huber

      … wost Recht host, host Recht! Diesl is aa ned besser … Bitte um Nachsicht für Kurzsicht. LG vom Huaba

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      1. Schöner Kommentar!
        LG Thorsten

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        1. Ich vermute, hier wird etwas verwechselt. Meines Wissens nach versteht man unter dem sogenannten „Mikroplastik“ ganz kleine Kügelchen mit Durchmessern im Nanobereich, die absichtlich vor allem Kosmetikas zugesetzt werden und meistens eine „schmiergelnde“ Reinigungswirkung haben. So habe ich es zumindest aus verschiedenen Berichten entnommen.
          Damit ist es hauptsächlich die Kosmetik-Industrie, die Mikroplastik zusetzt, und nicht die Kunststoffhersteller. Natürlich ist Mikroplastik belastend für die Umwelt.

          Um Kunststoffe geschmeidiger zu machen, werden Weichmacher zugesetzt, das geschieht vor allem bei PVC. Diese sind aber kein Mikroplastik. Das Problem bei diesen Weichmachern ist, dass diese früher auf Phthalaten basierten, welche im Verdacht stehen gesundheitsschädlich zu sein. Seit einiger Zeit sind diese aber bei uns verboten und wurden durch die DINCH Weichmacher ersetzt, die als unbedenklich eingestuft sind. Trotzdem ist das Wort „Weichmacher“ immer noch negativ behaftet, aus der Geschichte heraus.

          Ich glaube, hier wurden zwei Dinge vermischt. Für das Mikroplastik können jedenfalls die Kunststoffhersteller nichts.

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          1. Wolfgang Schmid

            Stimmt! Mikroplastik ist ein wichtiger Bestandteil bei Peelings und noch mehr als Putzkörper in modernen Zahncremes. Früher verwendete man Schlämmkreide in der Zahnpasta, aber die ist halt nicht so schön bunt!

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