„Cola finde ich jetzt richtig abartig!“

Red Bull und Co und Alkohol: AWO Wasserburg informiert Jugendliche zum Thema Sucht

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Prädikat besonders wertvoll: Eine wichtige Vortragsreihe zum Thema ‚Sucht‘ hat die AWO Wasserburg jetzt gestartet! Am Ostermontag trafen sich knapp 50 Jugendliche und junge Leute zur Auftaktveranstaltung im Theatersaal des Förderzentrums Wasserburg. Organisatorin Nazan Akin von der Arbeiterwohlfahrt der Stadt hatte junge Erwachsene dafür gewinnen können, kurze Vorträge zu halten und von persönlichen Erfahrungen zu berichten. Die Themen des ersten Nachmittags waren Zucker, Zuckerersatzstoffe und Alkohol.

Die jungen Erwachsenen schafften es, in einer ungezwungenen Atmosphäre die Jugendlichen über mögliche Folgen des verstärkten Konsums von Red Bull, Coca Cola und anderen zuckerhaltigen Lebensmitteln zu informieren.

Ziel war es nicht, die Jugendlichen zu belehren, sondern sie zum Nachdenken anzuregen. So waren viele darüber überrascht, dass eine Dose Red Bull 27,5 g Zucker enthält, was etwa neun Würfeln Zucker entspricht. Für die meisten Jugendlichen war auch neu, dass vermeintlich zuckerfreie Lebensmittel wie Coca Cola Zero Zuckerersatzstoffe wie Aspartam enthalten, die in hoher Konzentration krebserregend wirken können. „Cola finde ich jetzt richtig abartig“, meinte dazu die 14 Jahre alte Suleyha.
Besonders aufmerksam zugehört und nachgefragt haben die Jugendlichen beim Thema Alkohol. „Jetzt sind mir die Folgen von Alkoholkonsum klar geworden“, kommentierte Sina, 13 Jahre alt, nach dem Vortrag. Sie wolle in Zukunft nur in Maßen trinken und auf keinen Fall betrunken Auto fahren.

Das Feedback ergab, dass die meisten Jugendlichen mehr zum Thema Sucht erfahren wollen. Sie fanden die Vorträge und Erfahrungsberichte sehr interessant und hätten viel gelernt an dem Abend, sagten sie.

Beim nächsten Vortragsnachmittag im Juni geht es um die Themen Nikotin, Spielsucht und Doping.

„Wir freuen uns, dass so viele interessierte Jugendliche gekommen sind und hoffen, dass wir in Zukunft noch mehr junge Leute mit diesem brisanten Thema Sucht erreichen“, verabschiedete sich Nazan Akin vom Publikum.

bk

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