Claudia Stamm ist keine Grüne mehr!

MdL will neue Partei für Bayern gründen - Ihre Stellungnahme

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Es ist der Paukenschlag schlechthin: Rosenheims MdL Claudia Stamm hat ihre Partei – die Grünen – verlassen, nimmt aber ihr Landtagsmandat weiter nun als Parteilose in Anspruch. Ausgerechnet die Tochter der bekanntesten CSU-Frau – Landtagspräsidentin Barbara Stamm – hatte bei den Grünen Karriere gemacht. Und nun das plötzliche Aus. Zeit zu handeln – sie möchte für Bayern eine neue Partei unter genau diesem Motto gründen. Hier ihre öffentliche Stellungnahme dazu …

„Zeit zu handeln!
Ich habe mich entschlossen, bei den Grünen auszutreten – sowohl aus der Partei als auch bei der Fraktion. Dieser Schritt fällt mir nicht leicht. Ganz im Gegenteil: Alle, die mich kennen, wissen: Wenn es die Sache erfordert, bin ich nicht den leichten Weg gegangen. Auch wenn die Alternative ein schwieriger oder steiniger Weg war.

An dieser Stelle möchte mich bei meinen bisherigen Weggefährtinnen und Weggefährten von ganzem Herzen bedanken – für die Unterstützung, aber auch für den konstruktiven Streit. Der ist essentiell in der Politik. Danke!

Es tut auch weh – aber dieser Schritt ist notwendig. Es ist Zeit zu handeln. Mit anderen zusammen will ich eine neue Partei für Bayern gründen. Die Grünen sind unklar in ihren Positionen geworden – man hält sich alle Optionen offen. Kein Kurs, der für mich gangbar ist. Um so mehr freue ich mich auf das Neue, das da entstehen soll: Es ist Zeit zu handeln – deswegen ergreife ich mit MitstreiterInnen die Initiative, ungeschützt, aber voller Energie und Ideen, um in Bayern eine starke Stimme für Menschlichkeit, soziale Gerechtigkeit und ökologische Transformation zu sein. Wir stellen uns heute bei einer Pressekonferenz vor und freuen uns auf möglichst viele, die mit uns wirken wollen!

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7 Gedanken zu „Claudia Stamm ist keine Grüne mehr!

  1. Die Greana schaffen es immer wieder, einige ihrer wirklich guten PolitikerInnen zu vergraulen….

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    1. Gut dass eine gestandene Bayerin diese Ausländerpartei verlässt.

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      1. Mei Erwin, du werst a ned gscheider…

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  2. Hat denn schon jemenad auf den Link geklickt?
    Vielleicht kann mir dann jemand erklären, wo und wie sich diese Kernthesen dieser neuen „Bewegung“ von den Grünen unterscheiden.
    Ihre präsentierten „Mitstreiter“ auch alles Mitbürger, die noch nie, durch wertschöpfende Arbeit einen signifikanten Beitrag zu Steuern und Sozialabgaben geleisten haben – auch kein Unterschied zu den Grünen.
    Und wenn Sie sich schon mit ihren grünen Genossen überworfen hat, für die deren Ideologie sie einen warmen, roten, Steuergeld finanzierten Stuhl im Maximilianeum einziehen durfte, sollte sie nun auch die Konsequenzen ziehen, und ihr Mandat zurück geben. Aber Charakter -eben auch keine Köniugsdisziplin linker Systemprofiteure – von irgenwas müssen sie doch auch leben – schon klar!

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    1. Trotz der vielen verbalen Anschläge von Josef Filser (ich meine z.B. im Gegensatz zu Filser, auch Politiker können mit ihrer Arbeit einen wertvollen, ja unverzichtbaren Beitrag leisten; zu diesem Thema empfehle ich die Kommentare zu „Was ist nur in Griesstätt los, Herr Pauker?”, hier auf Wasserburger Stimme zu lesen) versuche ich die gewünschte Erklärung, auch wenn man den Text selbst lesen könnte. Ich hebe drei Thesen heraus.
      „Artikel 1 GG »Die Würde des Menschen ist unantastbar« gilt uneingeschränkt – also auch für Menschen, die hierher geflüchtet oder migriert sind. Da gab und gibt es in den letzten eineinhalb Jahren massive Angriffe darauf.”
      „die Menschen haben die Aufgaben des Staates übernommen …”
      „Menschenrechte sind unteilbar, d.h. dass wir nicht auf Kosten von anderen leben dürfen, auch das heißt Demokratie!”
      Dagegen werden in der Flüchtlingspolitik Abschreckung, Abschottung und Abschiebung vornean gestellt. Länder, in denen die Bundeswehr im Einsatz ist, werden zu sicheren Ländern erklärt. Ein Widerspruch in sich. Nahezu jeder Politiker stellt seit Jahre seiner Aussage zu den Flüchtlingen die Bekämpfung der Fluchtursachen voran. Seit Jahren werden sie von denselben Politikern weiter angeheizt. Der Staat kommt seinen Aufgaben nicht genügend nach: viele NGOs erledigen diese, siehe Helferkreise, Tafeln, Bürgerwehren, …
      Die Grünen gingen in den letzten Jahren zu all diesen Punkten viele Kompromisse ein, für Claudia Stamm zu viele. In der Friedens- und Flüchtlingspolitik wurden sie für Frau Claudia Stamm zu lasch (Interviews zum Austritt).
      Man kann zu den Thesen Stamms stehen, wie man will, von der gegenwärtigen Politik (mit und ohne Die Grünen) werden ihre Inhalte nicht verfolgt, sondern eher torpediert.
      Falls Josef Filser mal wieder was erklärt haben will, gerne: gavagai AT gmx.de

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      1. Vielen Dank Herr Huber, für Ihre Antwort!
        Ich lese wohl Ihre verkürzte Interpretation von Art1 unseres GG – aber Bitte die Freiheit steht Ihnen zu.
        In einem Punkt sind wir einer Meinung. Die Grünen gehörten der ersten Regierung der Bundesrpublik D an,
        die Soldaten der Bundewehr wider Art 87 GG in mehrere offensive Kriege aufmarschieren lies.
        Das hat damals wohl weder Sie noch Frau Stamm gestört; Frau Stamm hat ihre politische Karriere als
        MdL der Grünen jedenfalls erst danach verfolgt..

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        1. „Ich lese wohl Ihre verkürzte Interpretation von Art1 unseres GG”
          Wo? Ich zitierte aus einer These von Claudia Stamm, die ihrerseits den 1. Satz Art.1 GG zitiert. Ein wörtliches Zitat ist keine Interpretation.
          „In einem Punkt sind wir einer Meinung. Die Grünen gehörten der ersten Regierung der Bundesrpublik D an, die Soldaten der Bundewehr wider Art 87 GG in mehrere offensive Kriege aufmarschieren lies.” Wie kommen Sie darauf, dass das meine Meinung ist?
          „Das hat damals wohl weder Sie noch Frau Stamm gestört”
          Woher nehmen Sie diese Feststellung zu einem Jahre zurückliegenden Ereignis? Mich stört jeder Kriegseinsatz.
          Bitte nicht irgendetwas aus der Luft Gegriffenes behaupten, auch wenn „alternative Fakten” gerade modisch sind.

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