Burschen der U14 sind Kreismeister

Basketball: TSV Wasserburg holt sich souverän den Titel

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Die U14 männlich des TSV Wasserburg ist Kreismeister! Dabei hat das Team von Coach Kenan Biberovic eine perfekte Saison gespielt und kein einziges seiner 14 Spiele verloren. 792 Punkte beträgt die Korbdifferenz und im Schnitt wurden die Gegner mit 81:25 geschlagen.

„Wir wussten zu Beginn der Saison nicht wirklich, wo wir stehen“, so Kenan Biberovic, Trainer der Wasserburger: „Mir war klar, dass Bad Reichenhall und Traunstein jeweils zwei bis drei Spieler haben, die uns immer wieder Probleme machen können und auch Burghausen darf man nie unterschätzen.“

Die Stärken der restlichen Mannschaft der Liga seien mehr oder weniger nicht bekannt gewesen. Den Fokus für seine Mannschaft habe er darauf gelegt, die Laufwege des eigenen Motion-Angriffs zu lernen, aber auch Basketball nach Instinkt und nicht nur starr nach Vorgabe zu spielen. Außerdem sollten sich auch die Spieler individuell verbessern und so der Mannschaft weiterhelfen.

Der Start in die Saison war sehr interessant, auch weil die ersten beiden Spiele so unterschiedlich waren. Gegen eine Mannschaft aus Prien, die mehr oder weniger aus U12-Spielern bestand und absolut unterlegen war, forderte Biberovic ab dem Seitenwechsel bei jedem Angriff eine Aktion und wenn diese nicht erfolgte, wurde strikt ausgewechselt. „Ich wollte das Spiel als Training nutzen“, so der Coach: „Auch wenn das so manchem nicht gefallen hat, hat sich die Lektion im zweiten Spiel schon positiv ausgewirkt.“

Beim Gastspiel in Bad Reichenhall konnte man nur zu Sechst und später dann zu Acht (zwei Spieler hatten Probleme bei der Anreise) antreten. Doch ein hervorragendes Teamspiel, gutes Durchlaufen der Systeme, super Defense und tolle individuelle Leistungen gaben dem Trainer schon am zweiten Spieltag die Gewissheit, dass seine Mannschaft ganz oben mitmischen kann.

Das Aufeinandertreffen der beiden noch ungeschlagenen Teams konnten die Wasserburger beim TV Traunstein, der den Innstädtern nicht so gut liegt, mit einer taktischen Meisterleistung in der Verteidigung und der richtigen Motivation – Döner Party für den Sieg – für sich entscheiden.

Auch in den restlichen Spielen war es wichtig, die richtigen Anreize zu setzen, da die TSV-Spieler oft sehr überlegen waren und dadurch verleitet wurden, zu cool aufzutreten. „Klar haben wir da unnötige Fehler gemacht und uns nicht an Ansagen gehalten“, erklärt der Coach: „Aber die Konsequenzen waren dann Auswechslungen oder Liegestützen.“

Die Spieler konnten auch beim Aushelfen in der U16 viel lernen. Paul Prantl, der beim Kooperationspartner SB DJK Rosenheim in der Bayern- und Bezirksoberliga gefördert wird, konnte in seinen Einsätzen mit Doppellizenz durch seine Leistung an beiden Enden des Feldes seine Mitspieler oft mitreißen.

Noel Friedl, Miles Cohall, Simon Bellin, Linus Benstetter, Paul Büker, Tristan Harig, Marlon Trutz und Sebastian Heppel, der eigentlich noch U12 spielt, konnten auch alle im Schnitt neun oder mehr Punkte erzielen.

Arne Schenk, Luca Schröter Mika Edenhofer, Jan Wolf und aus der U12 noch Yasar Demirok und Alex Dresp haben zwar nicht ganz so viel gepunktet, aber konnten fast immer mit guter Defense, schönen Pässen, viel Einsatz und Spielverständnis überzeugen.

„Manchmal machen aber gerade auch diese Dinge, die man in der Statistik nicht ablesen kann, ein Spiel aus“, erklärt Biberovic, der natürlich die Spiele gewinnen, aber auch eine persönliche Entwicklung sehen wollte: „Da haben wir einen großen Schritt vorwärts gemacht bei der Entwicklung im Kopf und in Sachen Technik.“ SON

 

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