Bumms, da war der „Hias“ allein

Wasti hat's bemerkt: Zahl der Tubisten der Wasserburger Stadtkapelle radikal halbiert

So ein Festzug fordert seine Opfer, besonders dann, wenn es so schwül ist wie heuer am ersten Wiesn-Tag. So mancher Zugteilnehmer hatte mit Wasserblasen und arger Erschöpfung zu kämpfen, weiß der Wasti, der Wasserburger Frühlingsfestlöwe, der natürlich selber mitmarschiert ist. Einen traf es besonders hart: Beim Einmarsch ins Zelt stieß ein Musiker der Stadtkapelle …

… derartig konzentriert in seine Tuba, dass er den querenden Fußgängerverkehr nicht bemerkte. Bumms, Zusammenprall. Besonders blöd: Der Tubist bekam sein Mundstück voll auf die Lippe, die danach mächtig anschwoll. Kein Blasen mehr möglich.

So musste der arme Jackl „Hias“ (Foto) gestern beim Gottesdienst im Festzelt ganz alleine in das mächtige Blechblasinstrument hineinblasen. Sein lippenverletzter Kumpan musste absagen. „Da fragst dich, wo die Stadtknechte waren, die eigentlich den Fußgängerverkehr hätten regeln sollen“, lamentierte ein Verantwortlicher der Stadtkapelle schmunzelnd. Dem Musiker soll’s übrigens zum Glück schon wieder besser gehen.

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