Bravo, Timo – Starbulls-Sieg festgehalten!

Eishockey: Spannung pur im Kathrein-Stadion gestern gegen die Roten Teufel

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timoDie Starbulls Rosenheim haben gestern durch einen 4:3-Sieg nach Penaltyschießen gegen Bad Nauheim Tabellenplatz sechs gefestigt und sind sogar nur noch drei Punkte hinter Platz fünf. Gegen die Roten Teufel aus Bad Nauheim mussten sie allerdings hart für die zwei Punkte kämpfen, sie lagen früh im ersten Drittel mit 0:3 im Rückstand. Die Roten Teufel legten gleich los wie die Feuerwehr, schon im ersten Überzahlspiel nach drei Minuten machten sie mächtig Dampf. Starbulls-Torhüter Timo Herden (Foto) hatte viel zu tun, in der fünften und sechsten Spielminute entschärfte er gute Bad Nauheimer Chancen …

Die bis dahin beste Rosenheimer Chance hatten Benjamin Zientek und Mario Trabucco im Doppelpack, sie brachten die Scheibe aber nicht ins Netz.

Drei schnelle Nauheimer Treffer

In der achten Spielminute traf Bad Nauheim zum 1:0. Dusan Frosch tankte sich an vier Rosenheimer Spielern vorbei und tunnelte schließlich Timo Herden.

Das 2:0 für die Roten Teufel fiel in der 10. Minute im Powerplay. Max Campbell hatte einen schönen Handgelenkschuss in die Stockhandecke gezimmert.

Rosenheim blieb aber gefährlich und hatte in der zehnten und elften Minute Chancen durch Marcus Götz und Micky Rohner. Doch der Bad Nauheimer Goalie Jan Guryca hielt immer stand.

In der zwölften Minute trafen die Roten Teufel dann zum 3:0. Die Starbulls verloren die Scheibe an der gegnerischen blauen Linie. Dusan Frosch ergatterte sich den Puck und konnte alleine auf Timo Herden zufahren. Frosch wartete lange und verlud schließlich Herden zum 3:0.

Erstes Rosenheimer Tor erst in Drittel zwei

Im zweiten Drittel kamen die Starbulls dann zum wichtigen Tor. Stephen Schultz packte in der 22. Minute eine Handgelenkgranate aus und ließ Guryca keine Chance.

Bad Nauheim hatte dann gute Tormöglichkeiten in der 24., 28. und 33. Minute, als die Roten Teufel Herden heiß schossen, einmal die Latte trafen und einmal an Herden verzweifelten. Die Scheibe lag frei vor dem Tor, ein Bad Nauheimer schoss und irgendwie kam Herden mit der Fanghand an die Scheibe und stahl so ein sicher geglaubtes Tor.

Die beste Rosenheimer Chance war in der 24. Minute, als Trabucco nach einem Breakaway über das Tor verzog.

Zwei Tore zum Ausgleich

Das dritte Drittel begann ein wenig holprig ohne großartige Torchancen. Aber in der 49. Minute waren die Starbulls wieder erfolgreich. Tim Kunes spielte in Überzahl die Scheibe von der blauen Linie vors Tor. Der Puck ging an Freund und Feind vorbei und landete irgendwie unabgefälscht im Bad Nauheimer Tor zum 2:4.

Zwei Minuten später fiel der Ausgleich. Stephen Schultz checkte zunächst einen Bad Nauheimer an die Bande, um dann Richtung gegnerisches Tor vorzustoßen. Marcus Götz spielte den perfekten Pass und Schultz traf zum 3:3.

Gegen Ende des Spiels hatten die Starbulls etliche Großchancen auf den Sieg, in der 58. Minute verhinderte die Latte das 4:3, 10 Sekunden vor Schluss hatten Trabucco und Schultz den Siegtreffer auf dem Schläger, Guryca parierte aber hervorragend. Doch auch Herden musste nochmals sein Können beweisen, als er in der 59. Minute eine Bad Nauheimer Torchance vereitelte.

Rasante Verlängerung

So ging es in die Verlängerung, die die Starbulls – auch angesichts einer Zweiminutenstrafe gegen die Roten Teufel – dominierten. Tyler McNeely scheiterte an Guryca, dann hatte der Pfosten etwas gegen den vorzeitigen Siegtreffer und Tim Kunes schoss knapp über das Tor. Bad Nauheim kann zu einer guten Gelegenheit 20 Sekunden vor Ende der Verlängerung, aber auch hier war Herden zur Stelle.

In einem sehenswerten Penaltyschießen trafen alle Rosenheimer Schützen. Mario Trabucco spielte Guryca aus, Stephen Schultz zog trocken ab und Andrej Strakhov umspielte den Bad Nauheimer Goalie ebenfalls. Dusan Frosch wollte Herden auf der Fanghandseite überwinden, die linke Hand Herdens schoss aber hoch und hielt den Puck und somit den Sieg fest.

Die Tabelle:

1

Bietigheim Steelers

108
2

Kassel Huskies

88
3

Fischtown Pinguins

84
4

Löwen Frankfurt

83
5

Ravensburg Towerstars

81
6

Starbulls Rosenheim

78
7

EV Landshut

76
8

SC Riessersee

74
9

EC Bad Nauheim

72
10

Lausitzer Füchse

71
11

Dresdner Eislöwen

70
12

Eispiraten Crimmitschau

59
13

Heilbronner Falken

31
14

ESV Kaufbeuren

27

 

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