Bluttat von Rott: „Alle Fragen beantwortet“

Maßregelvollzugs-Beirat hielt Sondersitzung am Inn-Salzach-Klinikum ab

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Der Doppelmord von Rott – er ließ auch das Inn-Salzach-Klinikum in Gabersee in die Kritik geraten. Der Mörder war vor der Tat dort untergebracht und bei einem Hofgang geflüchtet. Aufgrund der tragischen Ereignisse in Rott, hielt der Beirat des so genannten Maßregelvollzugs am Inn-Salzach-Klinikum – wie berichtet – eine Sondersitzung ab. Wie das Büro des CSU-Landtagsabgeordnete Otto Lederer heute verlauten ließ, „hat die Einrichtungsleitung in dieser Sitzung zu den Hintergründen eingehend informiert und alle Fragen der Beiräte vollumfänglich beantwortet“.

Das Ergebnis fasst Lederer als Vorsitzender des Maßregelvollzugsbeirats wie folgt zusammen: 

„Nach allem, was wir derzeit wissen, wurde im konkreten Fall bei der Gewährung von Lockerungen entsprechend den gesetzlichen Vorgaben gehandelt. Wir sehen deshalb derzeit keine Veranlassung, tätig zu werden. Sollten sich gegenteilige Erkenntnisse ergeben, wird sich der Beirat selbstverständlich wieder mit dieser Angelegenheit befassen.“

Der stellvertretende Vorsitzende, Günther Knoblauch, MdL, ergänzt: „Über die Schuldfrage bezüglich der Tat wird zu gegebener Zeit ein Gericht entscheiden. Dies liegt weder im Kompetenz- noch im Aufgabenbereich des Maßregelvollzugs-Beirats.“

 

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