Blick nach oben und nach unten

Die Starbulls Rosenheim vor den Spieltagen 47 und 48

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LOGO NEGATIVDie Starbulls Rosenheim müssen an den Spieltagen 47 und 48 in der DEL2 sowohl zurück, als auch nach vorne schauen. Am morgigen Freitag spielen sie auswärts bei den Ravensburg Towerstars, zur Zeit Tabellendritter mit 80 Punkten. Am Sonntag empfangen die Starbulls im Rosenheimer Kathrein-Stadion die Roten Teufel Bad Nauheim, die mit 69 Punkten auf Platz zehn liegend dringend Punkte im Kampf um die Pre-Playoffs brauchen.


Die Starbulls ihrerseits stehen auf Tabellenplatz sechs. Auf dem Platz, der zur direkten Playoff-Teilnahme berechtigt. 74 Zähler haben sie, zwei mehr als Landshut auf Rang sieben und drei mehr als die Lausitzer Füchse auf Platz acht (die aber immer noch ein Spiel weniger haben und im direkten Vergleich mit Rosenheim besser abschneiden).
Unglückliche 1:2-Niederlage
Gegen Ravensburg haben die Rosenheimer noch eine Rechnung offen. Aus drei Begegnungen nahmen sie nur einen (dafür aber deutlichen) Sieg mit, einmal unterlagen sie mit 2:3 nach Verlängerung und das letzte Aufeinandertreffen verloren sie mit 1:2. Aber gerade dieses Spiel dürfte noch in den Köpfen hängen, war Rosenheim doch die Mannschaft mit den klareren Torchancen und hätte eigentlich gewinnen müssen. Diesen Makel will die Mannschaft um Trainer Franz Steer loswerden.
Aber es geht natürlich um viel mehr. Die Rosenheimer haben nach ihrer Schwächephase mit zahlreichen Verletzten wieder in ihr Spiel zurückgefunden. Die Chancen auf die direkte Playoff-Qualifikation stehen nicht schlecht, die Starbulls haben sie zu einem gewissen Grad sogar selbst in der Hand (wäre da nicht Weißwasser mit diesem einen Spiel weniger).

Aber Rosenheim steht vor einem kleinen Problem, die Towerstars sind außerordentlich heimstark. Während es in der Fremde 16 Niederlagen setzte, gewann Ravensburg satte 20 Spiele auf heimischen Eis bei nur drei Niederlagen – Ligabestwert! Die Starbulls haben in dieser Saison bei den Towerstars noch nicht gewinnen können, aber vielleicht ändert sich das ja am Freitag.
Die Roten Teuel Bad Nauheim können dann ihrerseits am Sonntag Revanche nehmen. Die Bilanz in dieser Spielzeit geht nämlich an die Starbulls. 4:3 und 5:2 gewann Rosenheim gegen Bad Nauheim, die Roten Teufel schlugen die Starbulls einmal mit 5:2.

Bad Nauheim im Kampf um die Pre-Playoffs

Die Roten Teufel kämpfen weiterhin um die Pre-Playoffs, Dresden ist punktgleich einen Platz hinter Bad Nauheim. Die Hessen müssen also punkten, um nicht auf den ungeliebten elften Tabellenplatz abzurutschen. Das werden die Starbulls aber zu verhindern versuchen. Dabei müssen sie ihr Augenmerk unter anderem auf das Bad Nauheimer Überzahlspiel richten. Mit 21,69 Prozent stellen die Hessen das fünftbeste Powerplay der Liga, das Penaltykilling liegt auf Rang sechs mit 80,11 Prozent, einen Platz hinter Rosenheim mit einer Quote von 80,68 Prozent.
Vielleicht können die Starbulls ja ihre Powerplay-Quote an diesen beiden Spieltagen erhöhen und die nötigen Punkte für die Playoffs holen. Ernst wird es am Freitag in Ravensburg um 20:00 Uhr und am Sonntag im Kathrein-Stadion um 17:00.

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