Bildungswerk: Identitäten nach 1945

Buch-Präsentation beim Bildungswerk Rosenheim zum Holocaust-Gedenktag

„Die Vergangenheit ist nicht tot, sie ist noch nicht einmal vergangen“: Das Bildungswerk Rosenheim e. V., eine katholische Erwachsenenbildung im Landkreis Rosenheim lädt am morgigen Freitag, 27. Januar, ein – anlässlich des Internationalen Holocaust-Gedenktages am moregigen Freitag. Es geht um das Buch ‚Beidseits von Auschwitz – Identitäten in Deutschland nach 1945‘ – Alfred Ullrich und Dr. Tom Nowotny berichten davon, wie die Verfolgungsgeschichte ihrer Familien ihr Leben und ihre Identität bis heute beeinflusst. Jürgen Müller-Hohagen, Mitherausgeber des Buches und Autor eines Beitrags, stellt seine Reflexionen als NS-Nachgeborener vor.

Die Veranstaltung ist morgen um 19.30 Uhr im Bildungswerk Rosenheim, Pettenkoferstraße 5.

Zu Gast:

Dr. Thomas Nowotny, Stephanskirchen, Kinder- und Jugendarzt

Dr. Jürgen Müller-Hohagen, Dachau, Diplom-Psychologe, Psychotherapeut

Alfred Ullrich, Vierkirchen.
Das Bildungswerk dazu: Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz befreit. Deshalb wird an diesem Datum der Internationale Holocaust-Gedenktag begangen. Denn auch 72 Jahre später ist die Vergangenheit nicht vergangen. Die Menschheitsverbrechen der Nazis haben tiefe Spuren hinterlassen – bis in die nachfolgenden Generationen. Das gilt auf beiden Seiten. Dazu geben in dem hier vorgestellten Buch 30 Frauen und Männer mit sehr unterschiedlichen Biografien Einblick.
Drei von ihnen sprechen an diesem Abend.

Der Eintritt an der Abendkasse kostet sieben Euro.
Bitte anmelden unter: www.bildungswerk-rosenheim.de Telefon: 08031 2142-18

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