Bezirksliga: Es wird schwer für Amerang

Auch gegen die Ebersberger gibt's daheim eine Niederlage

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AmAmerang – Auch die vierte Partie in Folge hat der SVA verloren, mit 0:2 Toren zog man auf heimischen Geläuf gegen den TSV Ebersberg den Kürzeren – unterm Strich ein verdienter Erfolg der Gäste. Es wird sehr schwer in der Bezirksliga: Die Ameranger befinden sich als Aufsteiger nun mit weiterhin sieben Zählern auf dem vorletzten Tabellenplatz, nur die zweite Mannschaft des Sportbund Rosenheim weist noch einen Punkt weniger auf. Bereits zu Beginn der Begegnung konnten sich die Gäste …

… ein ums andere Mal gute Einschussmöglichkeiten herausarbeiten. Vor allem Konrad Voglsinger und Thomas Peschke bereiteten der SVA-Abwehr des öfteren größere Probleme. Der SVA hingegen – bei dem Martin Rechl von Anfang auflaufen konnte, Thomas Kasparetti war zudem überraschenderweise auf der Bank – war äußerst passiv und konnte in Halbzeit eins nahezu kein Offensivspiel aufziehen.

Ganz anders die Ebersberger, die immer wieder an der eigenen Abschlußschwäche oder am überragenden SVA-Keeper Christian Rechl scheiterten. Aber dann in der 34. Spielminute war es so weit, eine Flanke konnte Benedikt Platzer per Kopf im SVA-Gehäuse unterbringen. Dabei benötigte jedoch Schiedsrichter Martin Mooser die Unterstützung einer seiner Linienrichter, der den Ball mit voller Umdrehung hinter der Linie sah und dies meldete – war auch so der Fall.

Die Gäste gingen also mit der verdienten 1:0 Führung in die Kabine, die Heimelf hätte durchaus noch den einen oder anderen Treffer mehr einfangen können. Bis auf einen 30-Meter-Knaller von Tobias Voit kurz vor der Halbzeitpause (ging knapp drüber) war das Angriffsspiel des SVA mehr als überschaubar. Aber die Shala-Schützlinge hatten auch ein wenig Glück, eine nicht geahndete Tätlichkeit sowie einen möglichen Elfmeterpfiff nach Foul an Martin Rechl hätte durchaus auch einen anderen Spielverlauf bis dato zur Folge haben können.

Mit Wiederanpfiff waren nun die Gastgeber endlich deutlich engagierter und konnten auch Chancen verzeichnen. Einen Konter in der 51. Spielminute über Rußwurm wurde in letzter Sekunde durch TW Florian Fischer vor dem einschußbereiten Andreas Kasparetti geklärt. Die Einwechslungen von Thomas Kasparetti und Florian Stöcklhuber brachten zudem mehr Schwung in das SVA-Angriffsspiel.

Nach knapp einer Stunde Spielzeit war die Partie nun deutlich offener, Martin Rechl und Flo Stöcklhuber verzeichneten jeweils aus zehn bzw. zwölf Metern Torentfernung beste Möglichkeiten für die Hausherren, zielten dabei aber entweder über oder neben den Kasten des TSV. Im Gegenzug musste TW Rechl einen 15-Meter-Schuß eines Ebersberger Angreifers mit den Fingerspitzen an den Pfosten lenken. Das wäre wohl zu diesem Zeitpunkt die endgültige Entscheidung gewesen.

Aber der Schwung zu Beginn von Halbzeit zwei nach der positiven Pausenansprache von Trainer Seidel und den beiden Einwechslungen der wichtigen und agilen Offensivakteure verpuffte immer mehr im weiteren Spielverlauf. Die Partie verflachte nun zunehmend und in der 82. Minute fiel dann die Entscheidung für die Gäste aus Ebersberg. Per Bogenlampe aus dem Halbfeld überwand erneut Benedikt Platzer den verdutzten SVA-Keeper Christian Rechl zum 0:2.

Nachdem nun diese und die Partie in Waging zuvor gegen direkte Konkurrenten aus dem unteren Tabellenbereich verloren gingen, wird es für den SVA immer schwerer, wieder Anschluss ans Mittelfeld herzustellen und den Abstiegsrängen zu entkommen.

Aufstellung SV Amerang:
C. Rechl, J. Lindner, F. Seidel, M. Rechl, M. Hainzl, C. Voit (A), F. Grulke, F. Rußwurm, A. Kasparetti (ab 59. F. Stöcklhuber), S. Linhuber (ab 51. T. Kasparetti), T. Voit (ab 76. M. Pfeilstetter).

 

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