Bestens in Schuss für Playoffs und Pokal

Wasserburgs Basketballdamen mit klarem Sieg über Saarlouis

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basketballDie Wasserburger Basketballdamen untermauerten ihre Favoritenstellung in der ersten Bundesliga im Heimspiel gegen den TV Saarlouis eindrucksvoll. Der Tabellenführer und amtierende Meister gewann auch das letzte Heimspiel der Hauptrunde souverän mit 95:60 (45:32). „Wir wollten unbedingt unseren Heimnimbus bewahren und ungeschlagen bleiben, was uns überzeugend gelungen ist“, freute sich Trainer Bastian Wernthaler nach der Partie.

Die nächste Neuauflage des ewigen Duells aus dem vergangenen Jahrzehnt steht schon vor der Tür, denn bereits im Viertelfinale treffen beide Teams wieder aufeinander. Dazu könnte man sich auch beim DBBL-Pokalfinale begegnen. Alles Gründe, warum der klare Sieg vom Samstag den Wasserburgerinnen einen zusätzlichen Schub Selbstbewusstsein geben sollte.

Gegen Saarlouis zeigten sie eine sehr ausgeglichene Mannschaftsleistung, trafen 57 % aus dem Feld sowie die Hälfte ihrer Dreipunkteversuche und sammelten 27 Assists ein. Alles hervorragende Statistiken in der Offensive. Auch die Defensive überzeugte ab dem zweiten Viertel: Zunächst gelang es den Gästen aus dem Saarland nämlich, die Innstädterinnen unterm Korb ordentlich aufzumischen: Kayla Tetschlag und Keisha Hampton waren zunächst kaum zu stoppen, weshalb Saarlouis dran blieb (23:20 nach dem ersten Viertel). Danach erhöhte der Spitzenreiter jedoch den Druck, die Gäste schafften es nicht mehr, sich unter dem Korb freizuspielen, und wenn sich Chancen eröffneten, vergaben sie hektisch. Da ihnen die Gefährlichkeit von außen fehlte (es gelangen lediglich zwei Dreier), zog Wasserburg bis auf 45:32 davon.

Am Spielverlauf änderte sich nach der Pause wenig: Der von Trainer Spandauw betreute Aufsteiger hielt zwar mit viel Energie dagegen, schaffte es aber nicht, noch einmal gefährlich zu kontern. Wasserburg dagegen traf von der Dreierlinie bombensicher traf (7 der ersten 9 Versuche landeten im Korb), kombinierte auch bei Schnellangriffen gefällig und baute seinen Vorsprung konsequent weiter aus. Fast wäre noch zum ersten Mal in dieser Spielzeit die Hundertpunkte-Marke gefallen!

Anne Breitreiner war mit 19 Punkten beste Werferin, während Aufbauspielerin Stina Barnert mit 14 Punkten und 6 Assists brillierte. Besonders erwähnen wollte Trainer Bastian Wernthaler noch seine Star-Centerin Emma Cannon: „Emma hat noch am Spieltag in der Früh eine Zahnwurzelbehandlung hinter sich gebracht, und es war bis kurz vor Spielbeginn nicht klar, ob sie überhaupt auflaufen würde können.“ Am Spielfeld war davon freilich nichts zu merken, die US-Centerin erzielte starke 16 Punkte und 10 Rebounds. Ein starkes Comeback nach mehrwöchiger Krankheit feierte Tiina Sten: Ihr gelangen in nur 14 Minuten 13 Punkte.

Am nächsten Wochenende reist der TSV Wasserburg zum Spitzenspiel nach Halle. Ein potentieller Gegner in den Playoffs, den man gerne vor einer möglichen Begegnung etwas in die Schranken weisen möchte.

Es spielten: Anne Breitreiner (19 Punkte, 5 Rebounds), Stina Barnert (14 Punkte, 6 Assists), Martina Dover (2 Punkte, 4 Assists), Melissa Jeltema (10 punkte, 3 Assists), Miriam Zeller, Stefanie Wagner (8 Punkte), Tiina Sten (13 Punkte, 3 Blocks), Verena Wernthaler (2 Punkte), Lena Aß (3 Punkte), Svenja Brunckhorst (6 Punkte, 8 Assists), Tanja Lehner (2 Punkte) und Emma Cannon (16 Punkte, 10 Rebounds). FJ

 

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