Bergungsarbeiten dauern an

Testfahrten auf der Unglücksstrecke wohl erst in der kommenden Woche

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Foto 1Bad Aibling – Die letzten Überreste der beiden Unglückszüge werden noch entfernt, doch frei ist die Bahnstrecke zwischen Bad Aibling und Kolbermoor deshalb noch lange nicht. Nachdem die schweren Kräne die nicht fahrbereiten Triebwagen abtransportiert haben, müssen etwa 200 bis 250 Meter Schienen erneuert werden. Zudem müssen dann die Oberleitungen, die für die Bergungsarbeiten abmontiert wurden, wieder installiert werden. Das dauert bis mindestens Ende dieser Woche.

Frei ist die Strecke dann allerdings immer noch nicht. Sowohl auf Veranlassung der Staatsanwaltschaft Traunstein als auch der Meridian-Betreibergesellschaft „Transdev“ sollen noch Testfahrten in dem Bereich stattfinden. Zum Einen, um die Unfallursache noch klarer nachvollziehen zu können, zum Anderen, um das einwandfreie Funktionieren der Technik zu überprüfen.

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Wann die Testfahrten letztendlich durchgeführt werden, ist noch nicht klar. Ein Meridian-Sprecher im Gespräch mit unserer Redaktion: „Wir müssen erst die Bergungsarbeioten abschließen, um ein genaues Datum bekannt geben zu können.“ Aller Voraussicht nach wird das nicht vor beginn der kommenden Woche sein können. Bis dahin gilt der Schienenersatzfahrplan durch Pendelbusse im Mangfalltal. Deren Kapazität wurde gestern – wie berichtet – noch einmal erhöht.

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