Beim stärksten Gegner der Bundesliga zu Gast

Wasserburgs Basketball-Damen morgen am Abend beim Herner TC

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eichlerSpitzenreiter gegen Tabellendritten: Das Top-Spiel der ersten Basketball-Bundesliga der Damen steigt am Samstag um 18 Uhr in der Mont-Cenis-Gesamtschule in Herne. Der Titelverteidiger TSV Wasserburg ist zu Gast beim Herner TC, dem letzten deutschen Team, das dem Wasserburger Team gefährlich werden könnte. Bis ins Halbfinale der Bundesliga-Play-Offs 2014 muss man zurückgehen, um auf die letzte Liga-Niederlage der Wasserburger Basketball-Damen zu stoßen: Das war in Spiel Zwei in Herne, als sich der spätere Deutsche Meister mit 73:83 geschlagen geben musste.

Seitdem ziehen die Innstädterinnen auf nationaler Ebene ungefährdet ihre Kreise und holten sich zwei Meisterschaften, zwei Pokalsiege und den Champions-Cup. Auch in dieser Saison sind sie auf nationaler Ebene noch ungeschlagen und stehen zwei Punkte vor dem Gegner vom Samstag an der Tabellenspitze.

Herne musste lediglich zum Saisonauftakt eine bittere 57:88-Heimniederlage gegen Saarlouis hinnehmen, seitdem holte sich das Team aus dem Ruhrgebiet aber sechs Siege in Folge und erfüllt die eigenen hohen Erwartungen.

Mit den Neuzugängen Lea Mersch und Sonja Greinacher waren vor Saisonbeginn zwei weitere deutsche Nationalspielerinnen zur schon sehr starken nationalen Gruppe um Ireti Amojo und Emina Karic hinzugekommen. Greinacher führt die Topscorer-Liste der Nordrhein-Westfalen auch mit 14,1 Punkten und 9,0 Rebounds im Schnitt vor der Amojo (14,0 Punkte), der Amerikanerin Quenice Davis (11,7) und Mersch (10,7) an. Coach Marek Piotrowski setzt auf eine sehr kleine Rotation, nur sieben seiner Spielerinnen kommen auf Einsatzzeiten von durchschnittlich 13 Minuten und mehr.

Auf einen weitaus tieferen Kader greift da Wasserburgs Trainer Georg Eichler (Foto oben) zurück – zumal mittlerweile auch alle grippeerkrankten Spielerinnen wieder mit an Bord sind. Bis auf Carla Bellscheidt, die erst Anfang der Woche wieder ins Training eingestiegen ist, waren auch alle in der spannenden EuroCup-Partie gegen Nantes (wir berichteten) im Einsatz. Fehlt also noch Elisabeth Pavel, die mit ihrem Bänderriss wohl noch weitere zwei Wochen ausfallen wird.

„Herne ist ein Top-Team und wahrscheinlich unser stärkster Gegner in der Liga. Jede der ‚ersten Sieben‘ ist jederzeit dazu in der Lage, ein Spiel zu entscheiden“, schätzt Eichler den Gegner ein, auf den er sein Team zu seinem Bedauern durch den internationalen Einsatz am Mittwoch nur viel zu kurz vorbereiten konnte: „Wir wollen natürlich gewinnen: zum einen, um in der DBBL vorne zu bleiben – zum anderen, um zu zeigen, dass wir die unglückliche Niederlage gegen Nantes verdaut haben.“ Als Vorbereitung auf den nächsten EuroCup-Gegner Venedig (nächsten Donnerstag, 19.30 Uhr im Badria) kommt ihm die Herausforderung Herne gerade recht.

Wer nicht vor Ort dabei sein kann, kann das Spiel über Live-Stream und Live-Scouting verfolgen. Die Links dazu sind zu finden auf www.basketball-wasserburg.de/live.

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