Bei Schechen: Ungarn festgenommen

Polizei ahnte nichts Gutes - Transporter auf B15 in Richtung Wasserburg verfolgt

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Blaulicht03 Die Bundespolizei hat gestern einen Transporter auf der B15 bei Schechen an der Altlandkreis-Grenze gestoppt. Die Beamten waren schon in Rosenheim auf den in Ungarn zugelassenen Wagen aufmerksam geworden, nahmen dann mal vorsichtshalber die Verfolgung in Richtung Wasserburg auf und schritten Höhe Schechen quasi zur Tat. Das Ergebnis der Kontrolle: Alle drei Insassen sind polizeibekannt. Einer von ihnen muss für eine Dauer von über 200 Tagen ins Gefängnis.

Den Fahndern fiel das Fahrzeug mit ungarischen Kennzeichen bereits im Rosenheimer Stadtgebiet auf, weil es auffallend an mehreren Baustellen extrem langsam vorbeifuhr.

Anschließend wurde die Fahrt stadtauswärts auf der B15 in Richtung Wasserburg fortgesetzt. Die Bundespolizisten verfolgten das Fahrzeug und hielten es auf Höhe Schechen an.

Bei der Überprüfung der Personalien des Fahrzeugführers und seiner beiden Begleiter stellte sich mit Hilfe des Polizeicomputers heraus, dass es sich bei den ungarischen Staatsangehörigen um polizeibekannte Männer handelt. Alle drei waren schon einmal wegen zurückliegender Diebstahlsfälle auffällig geworden.

Damit noch nicht genug: Einer der Ungarn wurde von der Staatsanwaltschaft in Konstanz mit Haftbefehl gesucht.

Gegen den 30-Jährigen lag ein Strafbefehl des Amtsgerichts Singen wegen eines besonders schweren Falls des Diebstahls vor. Im Jahr 2014 war er zu einer Geldstrafe in Höhe von 6.450 Euro verurteilt worden. Seine Justizschulden hatte er bislang jedoch nicht beglichen. Da er auch bei der Kontrolle an der B15 nicht in der Lage war, die geforderte Summe zu zahlen, wurde er verhaftet.

Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen durften seine beiden Landsleute weiterfahren.

Den Festgenommenen brachten die Bundespolizisten in die Haftanstalt nach Bernau am Chiemsee. Dort muss er eine 215-tägige Ersatzfreiheitsstrafe verbüßen.

 

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