Begeisternden Basketball-Sport gezeigt

... und doch verloren - Sehr bittere 108:109-Niederlage der TSV-Herren

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kenanWasserburg – So ein Pech – eine Klasse-Leistung wurde am Ende nicht belohnt. Die Basketballer des TSV Wasserburg waren einer großen Überraschung in der Bayernliga sehr nahe: Knapper konnten sie sich mit 108:109 in Schwabing nicht geschlagen geben! Nach dieser eigentlich so großartigen Leistung sollte das Team positiv auf die nächsten Spiele blicken. Wie im ebenfalls schon knapp verlorenen Hinspiel schafften es die Innstädter, den Favoriten ordentlich zu ärgern. Die Partie blieb von der ersten Minute an heiß umkämpft, und kein Team konnte sich mehr als fünf Punkte absetzen …

Besonders in der zweiten Spielhälfte glänzten beide Kontrahenten in der Offensive und zeigten begeisternden Basketball, mussten aber in der Verteidigung dem hohen Tempo Tribut zollen. Hier wurde auch recht viel gefoult, vor allem in den Schlussminuten. Lorenzo Griffin erzielte 35 Punkte, davon 17 (bei 20 Versuchen) von der Freiwurflinie.
In den letzten elf Sekunden hatten die Wasserburger beim Stand von 97:97 den Ball, vermochten es aber nicht, eine gute Wurfchance herauszuspielen und vergaben knapp.

In der fünfminütigen Verlängerung hatten die Gastgeber aufgrund ihres größeren Kaders Vorteile: Drei Wasserburger Akteure, darunter auch die Spielmacher Lorenzo Griffin und Chris Sardgon mussten aufgrund ihres fünften Fouls vom Feld, so dass Kenan Biberovic (28 Punkte), die Rolle des Aufbaus übernahm.

Dennoch ließen sich die Guyton-Boys nicht unterkriegen. Zwar ging Schwabing vier Sekunden vor dem Ende 109:106 in Führung, doch ergab sich für die Innstädter eine Sekunde vor dem Ende die Möglichkeit auszugleichen: Kenan Biberovic (unser Foto) wurde beim Dreierversuch gefoult, brachte aber nur zwei der drei Freiwürfe im Korb unter. Schwabings seit Oktober laufende Siegesserie geht damit weiter.

Eine bittere 108:109-Niederlage (97:97,42:45)  für die Wasserburger, die aber auf ihre Leistung stolz sein dürfen. Ähnlich sah es Trainerin Wanda Guyton: „Wir haben uns sehr gut präsentiert und eine tolle Mannschaftsleistung geboten, ein paar Kleinigkeiten haben dann leider den Ausschlag gegeben. Schwabing ist eben nicht zu Unrecht ein heißer Titelanwärter.“

In zwei Wochen, am 15. Februar um 18.45 Uhr, empfangen die Wasserburger dann den TuS Fürstenfeldbruck in der Badriahalle.

Es spielten: Kenan Biberovic (28), Marcel Freiwald (10), Alexander Fuchs (12), Lorenzo Griffin (35), Muamer Karic (7), Jonathan Rath (3), Christopher Sardgon (3) und Salu Tadi (10).

fj

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