Basketballerinnen: Erste Bewährungsprobe

Bei Turnier in Tschechien achtbarer siebter Platz

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basketballWasserburgs Basketball-Damen hatten am vergangenen Wochenende ihre erste große Bewährungsprobe. Beim international besetzten Mekr´s Cup in Trutnov (Tschechien) fand eine erste Standortbestimmung für das Team um Trainer Bastian Wernthaler und Wanda Guyton statt. Bei einem Feld von acht Mannschaften auf höchstem europäischen Niveau beendeten Wasserburgs Damen das Turnier mit einem achtbaren siebten Platz.

In vier Spielen ging man dabei dreimal als Verlierer vom Platz. Für Trainer Bastin Wernthaler vom TSV Wasserburg aber kein Grund zur Unzufriedenheit. „Insgesamt haben wir festgestellt, dass wir auch über weite Teile auf hohem Niveau mitspielen können“, so Wernthaler. „Das Team spielt energiegeladen und druckvoll. Wir sind auf dem besten Weg.“

Dabei begann das Turnier alles andere als gut für den Deutschen Meister. Bereits bei der Hinfahrt hatte der Mannschaftsbus einen massiven Motorschaden. Bis der Abschleppwagen schließlich kam vergingen über zwei Stunden. Die Mannschaft musste den Rest der Strecke zum Turnierort mit Taxis und einem Leihwagen zurücklegen.

Am Freitag hieß der erste Gegner im Turnier Dynamo Kursk aus Russland. Hier erwiesen sich die Damen vom Inn über weite Teile als ebenbürtiger Gegner, machten es den Russinnen manchmal richtig schwer und zwangen diese häufig in die Zonenverteidigung. Schließlich mussten sich die Wasserburgerinnen in ihrem Auftaktspiel mit drei Punkten Rückstand und einem Spielstand von 72:75 geschlagen geben.

Für den darauf folgenden Samstag waren gleich zwei Spiele angesetzt. Nicht nur körperlich sondern vor allem auch psychisch eine hohe Anforderung an den neuen Kader. „Dieses Match haben wir mental nicht auf die Reihe gekriegt“, meinte Bastian Wernthaler im Anschluss an die Begegnung mit USK Praha (Tschechien). Nachdem man in der ersten Hälfte doch immer wieder zumindest in die Nähe des gegnerischen Punktestands kam, folgte im dritten Viertel der Einbruch auf der Wasserburger Seite. Mit einem 44:74 mussten sich die Damen dem späteren Turnier-Dritten geschlagen geben.

Weniger hoch fiel die Niederlage gegen Wisla Can-Pack Krakow (Polen) aus. Auch hier zeigte das Team um das Trainer-Gespann Wernthaler-Guyton, dass mit ihm auch auf solchen Turnieren zu rechnen ist. Über weite Teile ebenbürtig ging die Partie letzten Endes doch an die später fünftplatzierten Polinnen mit 59:67. Ein ernüchterndes Fazit als Gruppenletzter auf der einen Seite, aber eine durchaus wichtige Erfahrung im Hinblick auf die kommende Euro-Cup-Saison auf der anderen.

Versöhnlich stimmte das letzte Spiel, dass die Basketball-Damen am Sonntagvormittag bestritten. Ein 84:79-Sieg über Nadehzda Orenburg (Russland) gab den Basketballerinnen das nötige Selbstbewusstsein zurück. „Die Mannschaft hat nur einmal kurz gewackelt“, so Trainer Wernthaler. „Insgesamt war das aber eine souveräne Vorstellung“, lobt er die Mannschaft. „Auch wenn es für uns nur einen Sieg gab, so haben wir auf diesem Turnier noch nie so gut abgeschnitten. Für uns war das ein wichtiger Teil unserer Vorbereitungen für den Euro-Cup. Ihm gilt das zentrale Augenmerk in der ersten Saison-Hälfte. Wir haben unsere Schwächen deutlich aufgezeigt bekommen und können nun konkret daran arbeiten“, so der Coach.

Erfolgreichste Mannschaft am Wochenende war das Team von CCC Polkowice (Polene), das Dynamo Kursk im Endspiel mit 86:84 nach Verlängerung besiegte. MJV

 

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