Basketball: U17 jubelt in Speyer

Tabellenvorletzter macht es Wasserburgern schwer

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AnnaFuchs_kWasserburgs U17 weiblich war zum Abschluss der Vorrunde der Nachwuchs-Bundesliga zu Gast bei den Pfalz Towers und musste zu Beginn des Spiels etwas überrascht zusehen, dass der Tabellenvorletzte der WNBL-Gruppe Süd ihr das Leben richtig schwer machte. Doch spätestens im dritten Viertel musste jeder in der Halle in Speyer die Überlegenheit der Gäste vom Inn anerkennen. So war das Endergebnis von 74:51 (28:24) absolut gerechtfertigt.

Von Beginn an übten die Gastgeberinnen in der Verteidigung richtig viel Druck aus und gaben den Wasserburgerinnen keine großen Freiräume. Obwohl diese selbst ein gutes Pressing aufs Parkett brachten, kam Speyer zu vielen leichten Würfe, welche sie aber zu selten verwandelten. Mit einer knappen Vier-Punkte-Führung der Gäste verabschiedeten sich beide Teams in die Pause. Jetzt setzten sich die Wasserburger Mädchen zum Ziel, den Gegner mehr aus dem Konzept zu bringen und selbst besser ins Spiel zu finden.

Nach dem Seitenwechsel setzten sie das Vorhaben um. Durch eine Umstellung in der Defense auf Zone erzwangen sie viele Ballverluste der Pfalz Towers, welche auch jetzt weiter voll dagegen hielten. Die Innstädterinnen bauten ihre Führung Minute um Minute weiter aus und lagen vor dem letzten Viertel schon mit 51:35 in Front. Schlussendlich gelang es ihnen im letzten Viertel sogar noch einen draufzusetzen, wobei sie vor allem in der Schlussphase eine sehr sichere Wurfquote, auch aus der Distanz, aufweisen konnten.

„Wir haben nicht unsere allerbeste Seite gezeigt, konnten die Speyrer jedoch mit einer Zonendefense unter Druck setzten“, so Coach Michi Zovko nach dem Spiel: „Trotzdem müssen wir jetzt weiter an uns arbeiten, vor allem an unserem schnellen Spiel nach vorne.“ Im Januar beginnt die Rückrunde, in die Wasserburg vom dritten Platz aus startet. Die bisherige Bilanz von drei Siegen aus sechs Niederlagen soll verbessert werden und da kommt das etwas leichtere Programm – fünf von sechs Spielen finden zuhause statt und auswärts muss man nur in München antreten – gerade recht. SOA

Es spielten: Charlotte Erlacher (4 Punkte), Sophia Erlacher (4), Anna-Maria Fuchs (30 / 4 Dreier), Annika Hartmann (5), Constanze Lehertshuber (3), Linda Pettersson (16), Annika Rotter (2), Charlotte Schomburg (4), Annika Schütz (2), Marlene Stechl, Theresa Wartner und Rabia Zavrak (4).

Foto: Anna Fuchs erzielte beim Sieg in Speyer vier Dreier und insgesamt 30 Punkte – Foto: Anton Höpfl

 

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