Basketball: Jetzt geht es in den EuroCup

TSV Wasserburg startet morgen im Badria mit Heimspiel gegen Lulea aus Schweden

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eichlerEndlich ist es soweit und Wasserburg will kämpfen, bis zum Umfallen: Der EuroCup Women startet am morgigen Mittwochabend für die Wasserburger Basketball-Damen mit dem ersten Spiel der Gruppe H gegen Lulea Basket aus Schweden. Sprungball ins internationale Geschäft ist um 19.30 Uhr in der heimischen Badria-Halle. „Dieses Spiel müssen wir gewinnen“, so Head-Coach Georg Eichler vor diesem Heimspiel gegen den vermeintlich schwächsten Gegner in der Vorrundengruppe, denn nur die ersten beiden Plätze berechtigen zum Einzug in die nächste Runde. Und das ist das erklärte Ziel des TSV in seiner fünften Teilnahme im internationalen Geschäft in Folge. 

Dafür sei es aber nötig, endlich die Leistung über ein komplettes Spiel aufs Parkett zu bringen, erklärt der Wasserburger Trainer und fordert wie auch in den letzten Wochen schon immer wieder mehr Konstanz: „Wir spielen teils überragend, aber dann haben wir wieder längere Aussetzer auf beiden Seiten des Feldes.“

Für dieses Vorhaben hat er außer Rebecca Thoresen wieder alle Spielerinnen an Bord. Auch Nathalie Fontaine, die sich im Ligaspiel am Wochenende verletzt hatte, und die schon länger angeschlagene Wumi Agunbiade können nach der intensiven Betreuung durch das Orthozentrum Rosenheim und das Therapiezentrum Friedl auflaufen.

„Natürlich kann man noch keine großen Wunder von den Verletzten erwarten“, weiß auch Abteilungsleiterin Gaby Brei, die eine spannende Partei erwartet: „Das Spiel wird sicher kein Selbstläufer, aber das Team hat in den letzten Wochen immer besser zusammengefunden und jede einzelne Spielerin wird kämpfen bis zum Umfallen.“

Mit Lulea, das zum zweiten Mal am EuroCup teilnimmt und letzte Saison sogar die zweite Runde erreichen konnte, ist der schwedische Meister der letzten drei Jahre zu Gast in der Badria-Halle. Dabei hatte der Klub aus der nordschwedischen Provinz Norrbotten immer mit Udominate Umea, einem weiteren Kontrahenten in der Gruppe H, zu kämpfen.

Diese Saison läuft es für das Team von Coach David Visscher noch nicht ganz rund: In den ersten acht Meisterschaftsspielen musste es schon zwei Niederlagen hinnehmen, konnte aber nach dem Sieg letztes Wochenende wieder auf Platz Zwei hinter Umea klettern. Topscorerinnen sind dabei die sehr erfahrene Schwedin Anna Barthold mit 16,0 und die US-amerikanische Aufbauspielerin Katie Bussey mit 14,6 Punkten im Schnitt.

Eichler warnt vor der sehr ausgeglichenen Gäste-Truppe: „Wir dürfen sie von Beginn an nicht ins Spiel kommen lassen, dann sehe ich sehr gute Chancen!“

 

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