Basketball-Herren mit Einsatz der Jugend

... aber zwei Niederlagen hintereinander - Alle Teams mit abgespecktem Programm

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ChrisSardgonImmer weiter, immer weiter: Diese Worte von Olli Kahn möchte man den Wasserburger Basketball-Herren zurufen, die zuletzt zwei bittere Niederlagen einstecken mussten. Erst hatte man mit 66:86 (29:46) in der Bayenliga beim noch ungeschlagenen Favoriten TSV Vaterstetten das Nachsehen, dem Ex-Team von Wasserburgs Coach Danny Paz. Und dann folgte auch noch das Aus im Bayernpokal mit einem 75:83 (43:33) gegen den Liga-Kontrahenten und Tabellenführer BC Hellenen München.

Gegen das starke Team aus Vaterstetten, das einige sehr gute Neuzugänge zu verzeichnen hatte und den Wasserburgern körperlich und in Bezug auf die Kadertiefe überlegen war, schafften es die Gastgeber dennoch, das erste Viertel sehr ausgeglichen zu gestalten (17:16), verloren aber in der Folge die Kontrolle über das Spiel. Mit einem 12:0-Lauf zog Vaterstetten unaufhaltsam davon und hatte mit dem 29:46-Halbzeitstand eigentlich schon die Vorentscheidung herbeigeführt.

Nach dem Seitenwechsel hatten die Hausherren zudem mit Foulproblemen zu kämpfen. Auch wenn sie endlich im Angriff wieder besser zurecht kamen, konnten sie den Rückstand nie signifikant verringern und mussten sich letztendlich mit 66:86 klar geschlagen geben.

Es spielten: Ferhan Altay (5 Punkte), Kenan Biberovic (15 / 1 Dreier), Frank Fortunat (2), Marcel Freiwald (6), Lorenzo Griffin (17 / 2), Aaron Hilger, Matthias Kurzmeier, Hermann Michel (13 / 3), Daniel Paz und Christopher Sardgon (unser Foto ganz oben – 8 /1).

Einen Tag später war der Bayernliga-Tabellenführer und -Favorit zu Gast am Inn. Die Hellenen München kamen zwar ohne drei wichtige Spieler aber dennoch mit einem Top-Team in die Badria-Halle. Nach einem langsamen Start konnte das Paz-Team mit einer hochprozentigen Trefferquote und guter Verteidigung vor allem unter dem Korb das erste Viertel mit 19:16 gegen den „Goliath“ aus der Landeshauptstadt gewinnen. Bis zur Halbzeitpause erhöhten sie den Vorsprung sogar noch auf 43:33.

Auch nach dem Seitenwechsel ging es ähnlich weiter, doch dann ließen sich die Wasserburger durch das Hickhack rund um eine Schiedsrichter-Entscheidung komplett durcheinanderbringen und die Gäste verkürzten auf 57:61 (30. Minute). Die ersten zwei Körbe des letzten Spielabschnitts gehörten noch Wasserburg, doch dann holte sich München mit einem 17:0-Lauf die Führung, die sich bis zum Ende (75:83) nicht mehr hergaben. Die Gastgeber waren komplett von der Rolle und so wurde es nichts mit der Pokal-Überraschung.

Positiv war, dass die Jugendspieler aus dem Trainingskader ihre ersten Minuten bei den Herren ohne Scheu absolvierten und sogar punkten konnten.

Jetzt sieht der Spielplan erstmal drei Wochen Pause für die Wasserburger Herren vor, bevor es am 28. November nach Memmingen geht.

Durch die Herbstferien stehen auch für die Jugendteams der Wasserburger Basketball-Abteilung an diesem Wochenende nur wenige Termine und dabei keine Heimspiele auf dem Programm.

Für die U14-Jungs und U13-Mädchen beginnt am Sonntag die Sichtung zur Bezriksauswahl. Die U10 fiebert schon ihrem Spiel am Sonntag in Traunstein entgegen. Die Kids der Coaches Kenan Biberovic und Manuel Eggs freuen sich schon auf ihr erstes Saisonspiel in der Kreisliga.

Die SG Rosenheim/Wasserburg macht sich in der U17-Bundesliga auf den weiten Weg nach Chemnitz. Beide Teams sind mit zwei Niederlagen in die Saison gestartet und brennen auf den ersten Sieg. Die Innstädterinnen haben sich mit einem Trainingslager in Inzell in der vergangenen Ferienwoche optimal auf die Partie in Sachsen vorbereiten können.

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