Basketball: Erstes Heimspiel im EuroCup

Damen des TSV Wasserburg empfangen morgen Gegner aus Frankreich

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pink-600x900Internationaler Flair in der Wasserburger Badria-Halle: Am morgigen Mittwoch um 19.30 Uhr empfangen die Wasserburger Basketball-Damen die Nantes Reze Baskets aus Frankreich zum ersten Heimspiel der EuroCup-Saison. Im Aufeinandertreffen der beiden Sieger des ersten Spieltags in der Gruppe E wäre ein Wasserburger Erfolg – zumal in eigener Halle – enorm wichtig, um von Beginn an die Chancen auf das Erreichen der nächsten Runde hoch zu halten. Den ersten Schritt zum großen Saisonziel machten die Innstädterinnen mit dem souveränen 70:55-Sieg vor einer Woche in Pecs.

Aber auch Nantes, das in der starken französischen Liga in dieser Saison erst zwei Siege in fünf Spielen auf dem Konto hat, konnte gegen das hocheingeschätzte Reyer Venezia einen Auftaktsieg feiern. Beim 73:65 führte das Team von Coach Emmanuel Coeuret im dritten Viertel zwischenzeitlich sogar mit bis zu 16 Punkten, musste aber in der 36. Minute den 61:61-Ausgleich hinnehmen. Doch dann kam die Show der Queralt Casas: Die Aufbauspielerin erzielte bis zum Spielende noch acht Punkte und sicherte fast im Alleingang den Erfolg.

Die Spanierin war auch mit 26 Punkten Topscorerin der Partie. „Aber diese Mannschaft hat eine überragende erste Sieben“, schätzt Wasserburgs Trainer Georg Eichler den Gegner vom Mittwoch ein: „Da ist jede Spielerin jederzeit für 20 Punkte gut.“ Vor allem auf den großen Positionen sieht er sein Team auch aufgrund des verletzungsbedingten Ausfalls von Elisabeth Pavel körperlich absolut unterlegen gegen Flügel- und Centerspielerinnen wie Aija Putnina (1,92 m), Katherine Plouffe (1,91 m), Yuliya Andreyeva (1,88 m) und Margaux Galliou (1,84 m).

Darin sieht Eichler aber auch eine Chance: „Wir müssen versuchen, unsere Athletik und Schnelligkeit auszuspielen. Außerdem ist es enorm wichtig, dass hinten über 40 Minuten intensiv und aggressiv verteidigt wird und vorne müssen natürlich die Würfe fallen.“ Mittlerweile kann er auch wieder auf Marlou de Kleijn zählen, die seit mehreren Tagen zurück im Training ist. Nur der Einsatz von Carla Bellscheidt ist noch fraglich. Die Grippewelle ist also soweit überstanden und es können alle Kräfte mobilisiert werden, um sich die nächsten beiden Punkte im internationalen Wettbewerb zu holen.

SOA

 

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