Basket-Bundesliga: Kann Bec spielen?

Damen am Samstag im weit entfernten Freiburg zu Gast

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BekkiWasserburgs Basketball-Damen müssen am Samstag zum Rückspiel in das 466 Kilometer entfernte Freiburg. Um 19:30 Uhr trifft der Tabellen-Erste auf die derzeitige Nummer acht der Bundesliga. Das Hinspiel in der Badria-Halle konnte der amtierende deutsche Meister deutlich mit 73:56 für sich entscheiden. Allerdings mit einem hohen Preis, denn es war das Spiel, in dem sich die lettische Nationalspielerin Anita Teilane ihren Kreuzbandriss zuzog.

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Insgesamt haben die Breisgauerinnen eine durchwachsene Saison hinter sich. Den Vizemeister der Saison 2010/11 trennen derzeit nur zwei Punkte von einem Platz jenseits der Playoffs. Klar dass dem Team von Trainer Harald Janson ein Sieg über den TSV Wasserburg gerade jetzt recht wäre. Die letzten zwei Bundesliga-Begegnungen gegen Osnabrück und Nördlingen konnten die Eisvögel Freiburg für sich entscheiden. Nun ist davon auszugehen, dass sie ihre Serie in der heimischen Uni-Sport-Halle fortsetzen möchten.

Mit Neuzugang Bianca Simmons konnten die Eisvögel eine Top-Scorerin verpflichten, die schon in den letzten vier Partien fleißig Punkte für die Breisgauerinnen scheffelte. In gerade einmal 134 gespielten Minuten brachte die 22jährige US-Amerikanerin 79 Punkte auf ihr Konto. Zusammen mit Brooque Williams wird sie der Wasserburger Defense alles abverlangen.

Des Weiteren wurde das Team noch erfolgreich mit der Französin Soana Lucet und der aus den Staaten stammenden Brittany Spears verstärkt. Letztere fällt für das kommende Spiel aber ebenso verletzungsbedingt aus wie die 19-jährige Centerin Ilka Hoffmann, die sich unlängst eine Fraktur des Unterschenkels zugezogen hat.

„Wir müssen vor allem unter dem Korb druckvoll agieren“, schätzt Wasserburgs Coach Bastian Wernthaler die eigenen Möglichkeiten ein. Auch er wird am kommenden Samstag nicht aus dem Vollen schöpfen können. Vera Perostiyska ist noch nicht wieder einsatzfähig und auch der Einsatz von Rebecca Thoresen steht noch nicht fest. Sie plagen ebenso wie die Bulgarin Probleme im Bereich der Achilles-Sehne.
„Solche Begegnungen sind gefährlich“, so die zurückhaltende Einschätzung des Wasserburger Trainers. – mjv

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