Backstage: Die AK68-Galerie im Ganserhaus

Morgen große Eröffnung der neuen Ausstellung „Im Wald"

image_pdfimage_print

ak68Die Aufbauarbeiten zur Ausstellung „Im Wald” im Ganserhaus mit Werken von Alex Trespi, Sabine Effinger, Johannes Simon und Hild Seyboth sind im vollen Gange. Inspiriert durch die Romantik, der deutschen Waldliebe und dem Wald als Spielort düsterer Märchen beleuchten die Künstler das ganze Spektrum zwischen „Wald als Sehnsuchtslandschaft“ und „Wald als Horrorszenario”. Ein Blick hinter die Kulissen: www.wasserburger-stimme…

.

[nggallery id=380]

.

Die Künstler (von links): Hilde Seyboth, Alexander Simon, Sabine Effinger, Alex Trespi.

Die Künstler (von links): Hilde Seyboth, Alexander Simon, Sabine Effinger, Alex Trespi.

Am morgigen Samstag, 22. März, eröffnet die Ausstellung „Im Wald“ in der Galerie im Ganserhaus. Sabine Effinger, Hilde Seyboth, Johannes Simon und Alex Trespi thematisieren den Waldbegriff in seiner gesamten Bandbreite, von der real existenten, wilden Natur bis hin zur romantischen Sehnsuchtslandschaft für das Unbewusste.

Sabine Effinger konkretisiert den Wald als Folie für Projektionen. Für die Künstlerin steht er für das Dunkle und die Gewalt, aber auch für Verführung und Lust. Ihre Wandarbeiten greifen die Symbolsprache der Märchen auf. Sabine Effinger zeigt leichte und spielerische Szenen, die am Ende doch in die Dunkelheit des Waldes führen. Die gelernte Kommunikationswissenschaftlerin lebt und arbeitet in München.

 

Hilde Seyboths Arbeiten umkreisen die Themen Zeit, Raum und Körper im Kontext zum eigenen Ich und zum Waldbegriff. Ihre Waldstücke sind mit der Kettensäge aus halbierten Baumstämmen herausgeschnitten und farbig gefasst. Sie wirken geheimnisvoll und bisweilen düster. Die akademische Bildhauerin lebt und arbeitet in Wenigmünchen bei Fürstenfeldbruck.

 

Johannes Simon nimmt in seinen Fotoarbeiten zu eigenen Kindheitserfahrungen Bezug. Er zeigt Selbstportraits, die ritualisiert im Wald entstanden sind. Damit verdeutlicht und dokumentiert er seine eigenen Entfremdungsprozesse, von der Natur und von sich selbst. Johannes Simon ist Kunsthistoriker und diplomierter Maler. Er arbeitet als freischaffender Künstler und Pressefotograf bei Landsberg am Lech.

 

Alex Trespi nähert sich dem Thema Wald in zwei Varianten: In seinen Videoarbeiten erscheint der Wald als ein aus Raum und Zeit entrückter Ort. Im Bereich Objektkunst zeigt der Künstler einen Hochstand, der zu Fall gekommen ist. Er verweist darin auf die Beziehung zwischen Jäger und Beute, die gebrochen ist und im Motiv des Tierkopfes aufscheint. Trespi ist als freischaffender Künstler in München tätig.

Es sprechen zur Eröffnung um 18 Uhr: Dr. Markus Brezina, Erster Vorsitzender des AK 68 und Stefan Scherer, Kurator.

Ausstellungsdauer: 23. März bis 20. April 2014, geöffnet jeden Donnerstag bis Sonntag von 14 bis 19 Uhr.

 

 

 

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.