Babensham hofft auf Helfer

Am heutigen Abend wichtige Infos für die Bürger zum Thema Integration der Flüchtlinge

Zu einem Infoabend zum Thema Asylbewerber lädt die Gemeinde Babensham alle Interessierten am heutigen Mittwoch, 19. April, in das Gasthaus Brunnlechner ein. Ab 19 Uhr berichten
Dr. Diller vom Landratsamt und auch die Caritas über interessante Themen rund um eine gelungene Integration von Flüchtlingen und gehen auf die Fragen der Bürger ein …

Grundlegend soll in der Veranstaltung über das Thema Asyl sowie die Integration von Flüchtlingen informiert werden – im Mittelpunkt dabei spezifisch die örtliche Situation in Babensham.

Bürger und Interessierte sind dazu aufgerufen, einen wichtigen Beitrag zu einer gelungenen Integration der Flüchtlinge in der Gemeinde zu leisten – durch aktive Mithilfe und das Knüpfen von Kontakten und Freundschaften.

Um folgende Themenbereiche und Fragen geht es:

Ministerrat beschließt bayerische Transitzentren für Asylbewerber mit geringer Bleibeperspektive / Sozialministerin Emilia Müller: „Bayern handelt – wir setzen um, was rechtlich möglich ist, um Verfahren zu beschleunigen und zeitnahe Rückführungen zu ermöglichen“

Wie schnell wird es umgesetzt? Werden Asylbewerber von den Kommunen wieder abgezogen?
Muss Integration überhaupt stattfinden? (vor allem bei Personen mit geringer Bleibeperspektive)
Wer ist für Integration zuständig?
Aufgaben und Rollen von: Landratsamt / Kommune / Helferkreis / Caritas
Was sind mögliche Folgen, wenn kein Helferkreis besteht?
Welche Perspektiven haben die Asylbewerber mit den verschiedenen Bleibe-Perspektiven
Welche sinnvollen Beschäftigungen gibt es für Asylbewerber ohne Deutschkurse, Schule, Arbeitserlaubnis?
Ablauf eines Asylverfahrens
Beweggründe der Asylbewerber – warum sie trotzdem bleiben wollen, obwohl sie wissen, dass das Asylverfahren wahrscheinlich negativ ausfällt
Fehlender Identitätsnachweis von Asylbewerbern – wie erfolgt die Beschaffung der Dokumente, Zeitdauer, Kosten?
Gesamtkosten im Bereich Asyl im Landkreis Rosenheim
Wie viel Geld erhält ein Asylbewerber – wie viel ein Sozialhilfe/Hartz IV-Empfänger?
Vorstellung der Projektarbeit der FH Kufstein „Babenshamer Patenprojekt Asyl“
Lagebericht des Helferkreises
Frage-Runde

Die Gemeinde freut sich auf rege Teilnahme an der Informationsveranstaltung am Mittwoch, 19. April, ab 19 Uhr im Gasthof Brunnlechner.

Weitere Auskünfte gibt die Gemeinde Babensham unter der Telefon-Nummer 08071/92200 und der Asyl-Helferkreis unter der Nummer 0151/52032247.

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20 Gedanken zu „Babensham hofft auf Helfer

  1. Carola Sommer

    Sehr geehrte Damen und Herren der Wasserburger Grünen und der Linken,
    leider muss ich wieder die Frage stellen: WAS TUN SIE?
    Bitte jetzt nicht damit kommen, sie würden ja helfen aber das „nicht an die große Glocke“ hängen.
    Stellen sie doch ihr Licht nicht so unter den Scheffel und informieren sie die Bevölkerung doch mal über ihre AKTIVE Hilfe. Die Bürger würden es ihnen sicher hoch anrechnen.
    Bitte nicht nur „bunte Gruppen“ bilden, mit plakativen Schirmherren, die dann doch nur reden und noch nicht mal von den Mitgliedern wirklich unterstützt werden.
    Mit freundlichen Grüßen
    Carola Sommer
    Seid so lieb liebe Redaktion und veröffentlicht mir bitte noch ein Mal diese Frage, Danke schön

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    1. Wieso Linke und Grüne? Die Union und die SPD regieren doch und stimmen Rüstungsexporten sowie Nahrungsmittel Spekulationen zu.
      Traurig dass es immernoch Naivlinge gibt die glauben man hätte jemanden eingeladen.
      Frau Sommer 6, setzen!

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      1. Carola Sommer

        Hallo Kant,
        weil ich in Wasserburg ausschließlich die Grünen und die Linken „Refugees Welcome“ rufen höre.
        Die Union „regiert“ in Wasserburg überhaupt nicht. Und es geht hier um Wasserburg und nicht um den Bund.
        Bei SPD gebe ich ihnen recht und erweitere meine Frage dahingehend:
        Was tut der SPD Bürgermeister und seine Parteikollegen. Mit „Bio-Tonnen testen“ alleine ist es halt doch nicht getan.
        Selbstverständlich wurde eingeladen und/oder einfach hingenommen. „Mann“ hätte auch schlicht und einfach NEIN sagen können
        Mit freundlichen Grüßen
        Carola Sommer

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        1. Frau Sommer wenn man das Problem mit verursacht kann man doch nicht einfach „nein“ sagen!
          Haben Sie keine Menschlichkeit in sich? Haben Sie noch nie Hilfe benötigt? Kennen Sie es bombadiert zu werden, zu Hungern oder wegen Ihrer Meinung ins Gefängnis zu kommen?
          We hat Wann „eingeladen“ bitte verlinken Sie eine Quelle.
          Ich bin zum ersten mal seit dem unsere Gesellschaft Menschen hilft die in größter Not sind so etwas wie „stolz“ auf „uns“.
          Denken Sie die Heimat, Familie, Freunde zurücklassen und sich auf einen Weg machen wo jedes Jahr tausende sterben tut man weil man „eingeladen“ wurde.
          Würden sie mit einem Schlauchboot übers Mittelmeer fahren weil es mehr Wohlstand gibt wie daheim?
          Diese „die wurden eingeladen“ gehetzte kann ich nicht mehr hören! Jetzt ist doch sogut wie alles zu, aus Europa kommen die Signale „kommt nicht“ und deswegen kommen immernoch tausende!
          Ich verstehe nicht wie man so ein herzloser, nicht zur Emphatie fähiger Mensch wie Sie sein kann. 7 Milliarden Menschen würden alles dafür geben Ihr Leben zu haben und sie jammern immernoch rum. Sie haben einfach nie gelernt das zu schätzen was Sie für ein Glück haben, sie haben nie gelernt zu helfen und zu geben. Ich bin froh dass es nur wenige gibt die so denken wie Sie, auch wenn sie dass in ihrer Digitalen Scheinwelt in der Sie sich augenscheinlich zuviel aufhalten anders sehen. Die Wahl dieses Jahr wird zeigen dass sie trotzdem nicht mehr als 5- max. 15% sind.

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  2. Wer will da noch freiwillig helfen?

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  3. Funktioniert scheinbar nicht, Willkommen zu rufen, Toleranz zu predigen, ANDERE die Arbeit machen zu lassen, andere die Willkommenskultur finanzieren zu lassen.
    Was ist daran sozial von anderen Willkommenskultur zu erhoffen oder sogar verlangen und selber hierzu nichts zu leisten?
    Das ist ASOZIAL in reinster Form.

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  4. Kaiser Willhelm

    Widerlich diese ganzen rassistischen Kommentare hier zu lesen.

    Kennt eigentlich einer der Kommentatoren … auch nur einen der Menschen, die in diesem Container leben?

    Oder machen die Kommentatoren diese Menschen für Dinge verantwortlich, die andere nicht Deutsche getan haben?

    Rassist ist der, für den die Hülle eines Menschen mehr zählt, als der Charakter und die Taten.

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    1. Carola Sommer

      Herr Kaiser Willhelm,
      ja ich kenne welche.
      Und nur weil hier manche Kritik äußern, ist man noch lange kein Rassist
      Mit freundlichen Grüßen

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    2. Egal, ob weiss, schwarz, braun, rot oder gelb: Wer Straftaten begeht, gehört bestraft. Und es häufen sich halt diese mit überwiegend Flüchtlingen. Dass man da dann seinen Unmut freien Lauf lässt, ist doch klar. Deswegen ist man noch lange kein Rassist.(…)

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      1. Ist schon echt erschreckend wie manche Mitbürger immer wieder Kommentare abgeben und hauptsächlich zum selben Thema, hat Frau S. keine anderen Hobbys
        Man muss (…) mit dem eigenen Leben unzufrieden sein, wenn man immer wieder auf die gleiche Zielgruppe einschlägt!
        Glücklicherweise sind wir auf der Sonnenseite des Lebens geboren und von Überfluss umgeben,
        Jammern auf hohem Niveau!

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      2. Den beiden ersten Aussagen stimme ich voll zu. Doch dann wird es widersprüchlich. Indem man ein Merkmal („Flüchtling”) herausgreift, zeigt man, dass man – bewusst oder unbewusst – einen kausalen Zusammenhang vermutet oder unterstellt. Man neigt zu einer „Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit, in Form der Abwertung, Ablehnung und Diskriminierung gesellschaftlicher Minderheiten, wie Zuwanderer, Juden, Muslime, Nicht-Sesshafte, Homosexuelle, usw.” (Definition aus dem Graduiertenprogramm der Universitäten Marburg und Bielefeld, siehe auch https://de.wikipedia.org/wiki/Gruppenbezogene_Menschenfeindlichkeit, ein etwas genauerer Begriff als Rassismus).
        Man könnte ebenso ein anderes Merkmal nehmen, z.B. Schuhgröße. Vielleicht haben alle die hier ins Visier genommenen Täter dieselbe Schuhgröße oder dasselbe Sternzeichen? Dann könnte man lamentieren: „Immer diese Skorpione! Aber deswegen bin ich noch lange kein Astrologie-Anhänger”. Ich hoffe, man erkennt zumindest dabei den performativen Widerspruch. Ähnlich ist es bei den sattsam bekannten Formulierungen: „Ich bin kein Rassist, aber …”. Meist folgt dann gerade der Beleg dafür, dass der Sprecher eine rassistische Grundierung hat.

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      3. Thomas Alfred

        Woher nehmen Sie denn die These, dass sich die Straftaten mit überwiegend Flüchtlingen häufen?

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        1. Carola Sommer

          Sehr geehrter Herr Thomas Alfred,

          das ist keine These, das die Straftaten um ein vielfaches angestiegen sind, sondern Tatsache.
          Zitat aus dem Artikel: „… Denn die Zahl tatverdächtiger Zuwanderer ist 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 52,7 Prozent auf 174.438 gestiegen. ..“
          https://www.welt.de/politik/deutschland/article163918666/Zahl-der-tatverdaechtigen-Zuwanderer-steigt-um-52-7-Prozent.html

          Mit freundlichen Grüßen
          Carola Sommer

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          1. Immer wieder dieselben Fehler.
            1) Tatverdächtiger ist nicht gleich Täter. Für viele Leute sind alle Zuwanderer tatverdächtig.
            2) Es ist ganz normal, dass die Zahl steigt, da die Zahl der Zuwanderer gestiegen ist.
            3) Ebenso ist die Zahl der Zuwanderer ohne Straftat 2016 gegenüber 2015 gestiegen.

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          2. Thomas Alfred

            Herr Huber hat es bereits auf den Punkt gebracht, aber man könnte hiebei noch ergänzen, dass sich die Anzahl der Kommentare, die sich aufgrund mangelnder Fakten, im Bereich des § 130 StGB(Volksverhetzung) bewegen, zunehmen.
            Speziell dafür könnte die Redaktion eine Rubrik „Fakten“ einführen…

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    3. Alleingelassen

      @ Kaiser Wilhelm,
      Es geht hier nicht konkret um die Menschen die in den Containern leben!
      Es geht darum, dass der Staat die Verantwortung komplett an die Bürger abgibt. Es funktioniert halt nicht, freiwillige Asylhelfer zu finden, die dauerhaft und tagtäglich als Betreuer, Lehrer, Unterhalter und Chauffeur parat stehen sollen. Das Ganze wird verpackt als „Dienst am Nächsten und dass man Freundschaften fürs Leben schließt“ . Im Alltag kann man vielleicht ein bisschen Zeit abknapsen, aber im Prinzip, bin ich beispielsweise froh, wenn ich neben Beruf und Familie noch die bereits bestehenden Freundschaften so einigermaßen pflegen kann. Was manchmal heißt, dass man sich oft auch wochenlang nicht hört und es ist trotzdem gut.
      Bei dem Projekt Asyhelfer, ist ganz anderes Zeitmanagement gefragt… und vor allem, ist dieser“ Job “ ja nicht nur vorübergehend und unentgeltlich, sondern das wird die nächsten Jahre so weiter gehen . Muss man sich jeder Nichthelfer sagen lassen, er sei rasisstisch nur weil er sich nicht ausnutzen lässt?
      Und ja, ich kenne Menschen die im Container leben, hab auch schon mal b.B. welche von A nach B gefahren, zwar nicht in Babensham, aber die Container findet man mittlerweile ja auch in jedem Dorf –

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      1. Besser kann man es nicht ausdrücken. Schön diese immens wichtige Arbeit von ehrenamtlichen Laien machen lassen…
        Warum nehmen die kirchlichen Institutionen (Stichwort „Nächstenliebe“ – schon vergessen?) nicht ordentlich Geld in die Hand und bezahlen Profis, die sich dieser Aufgabe annehmen???

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        1. Warum nur die Kirchen, was ist mit dem Staat? Ach so, der Staat besteht ja auch aus Leuten, die nicht wollen, dass Geld für so einen „Schwachsinn“ ausgegeben wird! Wenn es um Nächstenliebe im eigentlichen Sinn geht, sind aber einzelne Menschen, wie z.B. Sie selbst gefragt, nicht eine Institution wie Kirche oder Staat.

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  5. Aber an hansl gehts sonst scho no gut?

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    1. Habe Arbeit, ein Auto, jeden Tag etwas zum Essen und Trinken, und kann mich jeden Tag in mein eigenes
      Bett legen zum Schlafen, was will man mehr?

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