U15 für Süddeutsche qualifiziert

image_pdfimage_print

Keinen Ball gaben die Wasserburger Spielerinnen (schwarze Trikots) gegen München kampflos verloren - Foto: Peter Ödinger

Wasserburg – Die Wasserburger Basketballerinnen U15 holten sich bei der Regionalmeisterschaft Südost in Chemnitz durch zwei Siege gegen Jahn München und Jena den zweiten Platz. Die kampfstarken Mädels haben sich somit für die Süddeutsche Meisterschaft Anfang Juni in Grünberg qualifiziert.

Keinen Ball gaben die Wasserburger Spielerinnen (schwarze Trikots) gegen München kampflos verloren – Foto: Peter Ödinger

Das entscheidende Spiel stand für das Team von Jana Furkovà gleich zum Turnierauftakt auf dem Programm. Gegen die oberbayerischen Dauerkontrahentinnen von der TS Jahn München hatte Wasserburg bei der Bayerischen Meisterschaft zwei Wochen zuvor noch mit zehn Punkten verloren, allerdings fehlten damals mit Nationalspielerin Anna Fuchs, Annika Schütz und Constanze Lehertshuber drei wichtige Spielerinnen. Letztere war wieder mit an Bord und so lieferten sich die beiden Teams bis kurz vor Spielende einen spannenden Schlagabtausch.

Keine Mannschaft konnte sich absetzen: Mal war das Team aus der Landeshauptstadt, das verletzungsbedingt auch auf eine sehr wichtige Spielerin verzichten musste, leicht vorne (15:16 nach dem ersten Viertel), dann holten sich die Innstädterinnen eine Zwei-Punkte-Halbzeitführung (28:26). Auch beim letzten Seitenwechsel mit 40:38 und sogar bei Gleichstand nach 36 Minuten war noch nichts entschieden. Doch dann münzten die Wasserburgerinnen einige Ballgewinne in Punkte um und holten sich den Sieg mit 53:44. „Das war ein sehr wichtiger Erfolg“, freute sich Furková: „Wir haben sehr gut verteidigt und besser nach vorne gespielt.“ Ohne Pause ging es gleich im Anschluss gegen die leicht favorisierten Gastgeberinnen vom DBB-Stützpunkt. Wasserburg konnte lange gut mithalten und lag zur Pause nur mit 20:26 zurück. Doch dann drehten die Chemnitzerinnen auf und setzten sich ab. Den Innstädterinnen fehlte letztendlich die Kraft, um die 39:65-Niederlage abzuwenden.

Zum Turnierabschluss folgte dann noch ein 180:24 (92:14)-Kantersieg gegen ein überfordertes Team aus Jena. Da auch Jahn München gegen Chemnitz verlor, erreichte Wasserburg den zweiten Platz in dieser Vorrunde zur Deutschen Meisterschaft im Regionalbereich Südost und gehört damit zu den acht besten Teams in Deutschland. „Das ist so toll. Obwohl wir nie vollständig waren, haben wir immer gekämpft und nie aufgegeben“, resümierte eine stolze Trainerin: „Wir haben jetzt fast ein Monat Pause. Diese werden wir nutzen, um uns erst einmal etwas zu erholen.“ Dann wird sich das Team auf die „Süddeutsche“ vorbereiten und hofft, dass dann auch die verletzten Spielerinnen wieder mit an Bord sind.

Es spielten: Tajne Bürger (12 Punkte gegen Jahn / 7 Punkte gegen Chemnitz / 18 Punkte gegen Jena), Annika Hartmann (17 / 9 / 34), Constanze Lehertshuber (8 / 0 / 27), Xhenneta Morina (0 / 4 / 2), Manuela Scholzgart (0 / 2 / 10), Charlotte Schomburg (1 / 4 / 22), Marlene Stechl (- / 0 / 12), Theresa Stechl (- / 1 / 2), Tatjana Stemmer (6 / 10 / 34) und Rabia Zavrak (9 / 2 / 19). -soa-

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.