Auswärts gegen souveränen Aufsteiger

Basketball: Wasserburg am Sonntag zu Gast in Saarlouis

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basketballWasserburg – Für Wasserburgs Basketball-Damen geht der ereignisreichste Monat zu Ende. Achtmal musste das Team von Trainer Bastian Wernthaler im November in nationalen und internationalen Begegnungen aufs Parkett. Da ist der Monat Dezember mit fünf Begegnungen vergleichsweise moderat, bevor es dann in die wohlverdiente Weihnachtspause geht. Neben den zwei Begegnungen im Eurocup gegen Landes am Mittwoch, 4. Dezember, in Frankreich und gegen Miskolc aus Ungarn am 12. Dezember in der heimischen Badriahalle steht die dritte Runde im Pokal gegen den Brose Bamberg am 8. Dezember an….

Und in der Bundesliga müssen die Damen vom Inn, bevor sie am 15. Dezember die SV Halle Lions empfangen, am kommenden Sonntag um 15 Uhr in der Stadtgartenhalle in Saarlouis ran.

Als Titelverteidiger und Tabellenerster geht der TSV Wasserburg bei dieser Bundesliga-Begegnung als Favorit ins Rennen, was die bundesweite Basketballpresse nicht verwundert. Deutschlandweit wird der Kader unter Bastian Wernthaler derzeit gelobt. Die Experten sind sich einig: Mit zehn zum Teil internationalen Profi-Spielerinnen und einem Meistermacher wie Wernthaler könne man gar nicht anders als gewinnen. Schließlich habe der TSV als einziger Verein der Liga das Zeug und vor allem die Mittel so eine Mannschaft aufzubauen.

 

Keiner hat mehr Pflicht-Spiele als Wasserburg

Und genau das baut natürlich nicht nur gewaltigen Druck auf. Man vergisst darüber hinaus leicht, was diese Mannschaft und ihre Trainer in den vergangenen zwei Monaten geleistet haben. Im Damenbasketball ist das Team der einzige deutsche Vertreter im Eurocup. Mehr Pflicht-Spiele hat in dieser Saison keiner der Erstligisten bestritten. Die Zeit der Vorbereitung für die Mannschaft war kurz, doch seit nun schon über sechs Wochen sind die Damen aus Wasserburg in der Bundesliga ungeschlagen. Mit einem Vorsprung von derzeit vier Punkten auf den Tabellen-Zweiten könnten die Wasserburgerinnen eigentlich etwas entspannter in die nächste Partie gegen Saarlouis gehen. Tun sie aber nicht, denn wenn die SV Halle Lions ihr Spiel gegen die Friendsfactory am Samstag gewinnen, könnte sich der Vorsprung in der Tabelle schon egalisiert haben.

Gegen das Team des Saarlouiser Trainers René Spandauw sind also wieder höchste Konzentration und Einsatz gefordert. Denn dieses Team konnte vier der letzten fünf Spiele für sich entscheiden. Unter anderem auch die Partien gegen den Wasserburg-Bezwinger ChemCats Chemnitz (derzeit Rang 3) und den Herner TC (Rang 4). Coach Spandauw gilt als feste Größe in der Damen-Basketball-Bundesliga und ist in den letzten Jahren mit seinem Team durch alle Höhen und Tiefen, die es dort gibt, gegangen.

Einst war Saarlouis der schärfste Konkurrent um den Meistertitel. Doch es folgte mit der Saison 2011/12 der Absturz in die Zweitklassigkeit. Doch schon nach einem Jahr war der Verein wieder raus aus der Krise und kehrte erneut und vor allem souverän ins Oberhaus zurück. Dort haben sich die Saarlouis Royals nach neun Spielen erst einmal im Mittelfeld festgesetzt. Doch da geht mit Sicherheit noch mehr.

Wenn nun der TSV Wasserburg am Sonntag in Saarlouis zu Gast ist, können sich die zahlreichen Basketball-Fans dort auf alle Fälle auf eine spannende Begegnung freuen. – mjv

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