Ausgrabungen präsentiert

Auch der Rosenheimer Landrat vor Ort auf Burg Falkenstein - Förderverein vor Gründung

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Freigelegte Kulturgeschichte: Die weiteren Ausgrabungen, die Sicherung der Ringmauer und der Schutz der freigelegten Mauerreste vor den Einflüssen des kommenden Winters – das alles stand jetzt im Mittelpunkt eines Ortstermins auf Burg Falkenstein in Flintsbach. Seit 2009 ist die Burg im Eigentum der Umwelt-, Kultur- und Sozialstiftung im Landkreis Rosenheim. Ausgrabungsleiter Dr. Bernhard Ernst (rechts) präsentierte die jüngsten Ausgrabungen. Die Mauerreste im Bild gehören …

… zu einem Gebäude, das im 15. und im beginnenden 16. Jahrhundert errichtet wurde. Unter der Plane auf unserem Foto liegt eine zweistufige Treppe, die einst den Zugang bildete. Die Mauer auf Höhe des weißen Schirmes war Teil eines zweigeschossigen Torgebäudes aus dem 17. Jahrhundert.

Hier legten die Archäologen den Weg frei, der mit Flusskieseln gepflastert ist und zum Ausgang der Burg führte.

An dem Termin nahmen unter anderem Landrat Wolfgang Berthaler, Stiftungsvorstand Robert Bauer, Bürgermeister Stefan Lederwascher, Dr. Martin Pietsch und Christoph Scholter vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege sowie der Fachmann für die Sanierung historischer Bauten, Johannes Fischer, teil.

Da die Arbeiten mit erheblichen Kosten verbunden sind, wird dafür eigens ein Förderverein gegründet, der die Erforschung, die Entwicklung und die Erhaltung der Burgruine Falkenstein zum Ziel hat. Die Gründungsversammlung, zu der alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen sind, findet am Montag, 9. Oktober, um 19 Uhr in der „Alten Post“ in Fischbach statt.

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