Aus Spaß wurde ein Feuerwehreinsatz

Reizgas in Klassenzimmer von Rosenheimer Privatschule versprüht

Am Freitag wurde die Integrierte Leitstelle von Feuerwehr und Rettungsdienst darüber informiert, dass eine Schülerin einer Privatschule in Rosenheim über Atembeschwerden klage, nachdem im Klassenzimmer etwas versprüht worden sei. Da die Ausgangslage zunächst unklar war, begaben sich Rettungsdienst, Notarzt, Feuerwehr und Polizei zum Einsatzort.

Es stellte sich heraus, dass eine 14-jährige Schülerin aus Spaß mit einem mitgeführtem Tierabwehrspray in die Ecke eines Klassenzimmers gesprüht hatte. Die Reizgase verteilten sich daraufhin im gesamten Raum und drei Schüler klagten über Schwindel und leichte Atemwegsbeschwerden. Die Schüler wurden zur Untersuchung in das Klinikum Rosenheim eingeliefert.

Nachdem das Klassenzimmer durch die Feuerwehr Rosenheim ausreichend gelüftet worden war, konnte der Raum nach zirka 45 Minuten wieder für den Unterricht genutzt werden.

Die Schülerin, die das Reizgas versprüht hat, erwartet nun eine Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung.

 

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