Auf zum FC Bayern: Damen sehr motiviert

Basketball: Zweite Runde startet mit zwei Spielen

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basketballWasserburg – Nach einer verdienten Pause ertönt in der Regionalliga SüdOst an diesem Wochenende der Startschuss für die Rückrunde. In der Hinrunde mussten die Damen II des TSV Wasserburg die ein oder andere knappe Niederlage hinnehmen, für die es sich nun zu revanchieren gilt. Coach Michi Zovko hofft, wieder aus dem vollen Kader schöpfen zu können. Die zweite Runde startet gleich mit zwei Spielen in zwei Tagen.

Am Samstag reist das Regionalligateam aus Wasserburg zum Tabellenprimus FC Bayern nach München. Beinahe wären die Hauptstädterinnen ungeschlagen durch die komplette Vorrunde (elf Spieltage) gekommen, doch kurz vor Weihnachten zeigte der Tabellenletzte Jahn München, dass auch diese Mannschaft nicht unbesiegbar ist. Zwar mussten die Wasserburgerinnen beim Hinspiel eine knappe Niederlage (64:72) hinnehmen, doch auch hier konnte in einem extrem starken ersten Viertel (18:8) bewiesen werden: auch diese übermächtig scheinende Mannschaft ist nicht unfehlbar. Da die Innstädterinnen wahrscheinlich nicht allzu viel gegen die durchgängige Größe ihrer Kontrahenten aufbieten können, wird wie so oft auf ein schnelles, athletisches Spiel gesetzt, aus welchem leichte Optionen und gute Würfe herausgespielt werden sollen.

Die Damen aus München stehen nicht umsonst an der Tabellenspitze: Mit Jadranka Mladan (17,1 Punkte/Spiel), Heidi Lanzendorfer (12,5), Vera Galovic (12,1) und Nathalie Ebertz (10,4) stehen gleich vier Spielerin, die schon Erfahrung in höheren Ligen machen durften, auf der Liste der 15 besten Schützen der Liga und auch Freiwürfe werden mit der zweitbesten Quote von 64% zielsicher verwandelt. Ziel der Wasserburger muss es sein durch einen ersten schnellen Schritt den Zug zum Korb einzuleiten und dadurch Fouls zu provozieren, denn auf der einen Seite gehört der Gegner zu foullastigsten Mannschaft der Liga, auf der anderen Seite ist der TSV das Team mit der besten(!) Freiwurfquote. Schafft man es über 40 Minuten die hohe Intensität zu halten kann ab 17:30 Uhr in der Halle in der Säbener Straße ein Spiel mit hochklassigem Basketball erwartet werden.

 

Am Sonntag daheim gegen Herzogenaurach

Die Regeneration muss an diesem Wochenende schnell gehen, denn schon 20 Stunden nach dem Sprungball in München steht das Team vom Inn erneut auf dem Feld. Diesmal empfängt es um 13:15 Uhr die Shorthorns aus Herzogenaurach in der Badria-Halle.

Schon das Hinspiel stellte ein Aufeinandertreffen zweier Tabellennachbarn da und so ist es auch dieses Mal: Herzogenaurach belegt im Moment den fünften Rang und steht so mit sechs Siegen und drei Niederlagen nur einen Platz vor den Gastgebern. Wer jetzt denkt: „Wie schon wieder gegen Herzogenaurach?“, der hat durchaus Recht; das letzte Spiel vor Weihnachten wurde in Herzogenaurach absolviert und man hat somit den Gegner noch gut in Erinnerung, wenn auch nicht in guter Erinnerung. Bei der Partie vor einem Monat hatten die Oberbayerinnen am Ende bei 69:53 das Nachsehen und mussten ohne Sieg heimkehren.

Doch das vergangene Spiel wird nicht mit dem kommenden zu vergleichen sein, denn auf beiden Seiten haben bei der ersten Begegnung wichtige Spieler gefehlt – Wasserburg musste mit einem Rumpfkader von nur acht Spielerinnen anreisen; das wird am Sonntag anders sein und der Trainer kann hoffentlich endgültig wieder alle Spielerinnen einsetzen. Anders als am Tag zuvor, wird dieser Gegner nicht unbedingt mit Größe dominieren, sondern ein schnelles Spiel mit viel Zug zum Korb an den Tag legen. Jede der Spielerinnen kann den Ball nach vorne bringen und etwas kreieren, daraus resultiert die Wurfausbeute, welche sehr ausgeglichen ist – einzig Jana Ulbig punktet mit 12,2 Punkten/Spiel zweistellig.

Im Hinspiel fanden die Mittelfranken in einer Ganzfeldpresse das Mittel der Wahl, doch auf dies werden die Wasserburger Damen nun vorbereitet sein und den Gegner eventuell sogar mit seinen eigenen Waffen schlagen können. Gelingt den Innstädterinnen eine gute Kombination aus Wurfauswahl und Aktionen unter dem Korb, kann das Team mit den meisten Drei-Punkt-Treffern hoffentlich die Punkte die sie vor Weihnachten verschenkt haben zurückholen und sich somit revanchieren. Das ganze Team freut sich auf die zweite Saisonhälfte mit spannende Spielen und der Unterstützung von unseren Fans.

 

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