„Auf alle Fälle noch eine Schippe drauflegen“

Basket: Zweites Playoff-Halbfinale für Wasserburg in Herne

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Wernthaler 1Wasserburgs Basketball-Damen steuern mit gewaltigen Schritten dem Finale um die Deutsche Meisterschaft entgegen. Mit einem 91:75-Sieg in der heimischen Badria-Halle (wir berichteten) auf dem Konto, geht es nun am Freitag ins nördliche Ruhrgebiet zum Rückspiel gegen den Herner TC. Mit einem zweiten Sieg könnte der amtierende deutsche Meister ins Playoff-Finale einziehen. Trainer Bastian Wernthaler (Foto) kann für dieses wichtige Spiel wieder aus dem gesamten aktuellen Kader schöpfen. 

Zum Glück keine Verletzungen oder Krankheiten. „Im Training ist in der vergangenen Woche alles gut gelaufen. Wir sind guter Dinge“, so der Wasserburger Coach.

Dass das Rückspiel mit einem ähnlich klaren Ergebnis ausgehen wird, hofft er zwar, geht aber keinesfalls davon aus. „Das wird in Herne sehr viel schwieriger zu spielen, als das zuhause der Fall ist. Herne hat in der letzten Zeit bewiesen, dass auch sie eine starke Truppe sind, vor allem was die Einzelleistungen betrifft. Da müssen wir auf alle Fälle noch eine Schippe drauflegen, um da zu gewinnen“, so die Einschätzung des Meister-Trainers.

An kleinen Schwächen in der Verteidigung, die er im letzten Spiel erkannt hat, hat das gesamte Team konsequent gearbeitet. Das macht ihn zuversichtlich. Denn gemäß dem Spruch, dass zwar die Offensive die Spiele, jedoch aber die Defensive die Meisterschaft gewinnt, setzt er auch auf eine konsequente und variable Verteidigung bei der nächsten Begegnung. „Wir haben auch in der Serie gegen Saarlouis konstant sehr gut verteidigt. Aber auch im ersten Spiel gegen Herne lief es in der Offensive sehr gut. Wir haben da sehr gut harmoniert und unser bestes Offens-Spiel gemacht. Trotzdem wird es in Herne einmal mehr darauf ankommen wie wir verteidigen“, so Wernthaler.

In der zweiten Playoff-Halbfinalbegegnung stehen sich am 25. April wieder die ChemCats Chemnitz und die evo New Baskts Oberhausen gegenüber. Über einen möglichen Finalgegner oder gar einen Wunschkandidaten macht sich der Wasserburger Trainer bis jetzt jedoch noch gar keine Gedanken. „Das ist noch so weit weg. Das interessiert erst mal noch gar nicht. Die Serie zwischen Oberhausen und Chemnitz ist sehr offen. Beide Mannschaften spielen sehr unkonventionell. Da kümmere ich mich dann darum, wenn es so weit ist.“ MJV

 

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