„Angriff auf die Freiheit“

Kunstförderpreisträger Nik Mayr liest morgen am Theater Wasserburg

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Die nächste Lesung in der Reihe „An diesem Dienstag“ ist am morgigen Dienstag um 21 Uhr in der Osteria-Kantine des Theaters Wasserburg. Annett Segerer und Nik Mayr lesen aus „Angriff auf die Freiheit“ von Juli Zeh und Ilija Trojanow. Die beiden Autoren fordern in dieser „Kampfschrift“, sich der Bürgerrechte zu besinnen, Sicherheit versus Freiheit abzuwägen und sich entsprechend über zunehmenden Überwachungswahn bis hin zur totalen Transparenz des Einzelnen Gedanken zu machen. 

Ins Leben gerufen hat diese Lesereihe Nik Mayr. Er hat Wolfgang Borcherts simple aber erschreckende Dienstagsrechnung – „Die Woche hat einen Dienstag. Das Jahr ein halbes hundert. Der Krieg hat viele Dienstage“ – zum Anlass genommen, um die Spielzeit mit Texten jenseits der Bühne zu ergänzen.

Ende November ist er für seine außergewöhnliche Begabung im Feld der darstellenden Kunst mit einem der Kunstförderpreise 2016 des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst ausgezeichnet worden. Die offizielle Ehrung übernahm in der Hochschule für Fernsehen und Film München Minister Dr. Ludwig Spaenle (Bild).

Derzeit ist Nik Mayr als Johannes Pinneberg in „Kleiner Mann – was nun?“ zu sehen. Zwei seiner Regiearbeiten, „Draußen vor der Tür“ und „Käse. Die Komödie des Menschen“ sind ebenfalls im aktuellen Spielplan.

Karten gibt es hierzu bis kurz vor Aufführungsbeginn im Internet über www.theaterwasserburg.de. Karten im Vorverkauf gibt es bei der Buchhandlung Fabula und bei Versandprofi Gartner in Wasserburg, beim Kulturpunkt Isen-Taufkirchen und im Kroiss TicketZentrum Rosenheim. Die Abendkasse öffnet eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.

 

Foto: Steffen Leiprecht

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