An diesem Samstag kommt Dresden!

Volleyball 3. Bundesliga: Hochspannung zuletzt und großer Jubel für Eiselfing

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Foto 78Hochspannung bis zum Schluss im Tie-Break und riesengroßer Jubel in der 3. Volleyball-Bundesliga! Die Eiselfinger Mädels kamen von ihrem vorletzten Auswärtsspiel dieser Saison von Veitsbronn bei Fürth als Sieger zurück! Trotz zahlreicher gesundheitlicher Probleme im Vorfeld. Aber der Reihe nach: Gesundheitlich ziemlich angeschlagen war die Mannschaft ja bereits vergangene Woche. Nun war die Trainingsbeteiligung während dieser Woche ungewöhnlich gering, da viele Spielerinnen mit den Symptomen der kursierenden Erkältungs- und Grippewelle zu kämpfen hatten. Obwohl die Mannschaft um das Trainerpaar Claudi und Randy Heidlinger …

… ein relativ gutes Abschlusstraining absolvierte, wusste man da bereits, dass das Team zum Spieltag nicht vollständig vertreten sein wird. Mit der Libera Lisa Pauker und der jungen Zuspielerin Sandra Bachleitner fielen zwei wichtige Mannschaftsmitglieder wegen Krankheit aus. Nichts desto trotz versuchten die Kleeblätter, die sich momentan auf dem 8. Tabellenplatz befinden, sich vollkommen auf ihr wichtiges Auswärtsspiel gegen den Zehntplatzierten, dem ASV Veitsbronn vorzubereiten.

 

Mit einem konsequenten Start ins Spiel waren die Eiselfingerinnen zunächst sehr präsent auf dem Spielfeld. Gemeinsam mit ihren mitgereisten Eiselfinger Fans schien es vorerst, als ob keine Krankheitswelle sie von ihrer gewohnten Spielleistung abbringen könnte. Doch nach einer kurzen Führung schlich sich Unkonzentriertheit in die Mannschaft. Die Veitsbronner Damen konnten dies gut für sich nutzen und holten sich damit den 1. Satz mit dem Punktestand 21:25.

 

Im 2. Satz starteten die TSV-Mädels mit druckvollen Aufschlägen, die zunächst die gegnerische Annahme herausforderte. Genauso kam jedoch auch die Eiselfinger Annahmeriege nun ins Schwanken. Heidlingers´ Spielerwechsel und damit der Einsatz des jungen Spielertalents Sarah Delker brachte aber Stabilität, was Stellerin Stefanie Gräser ein gezieltes Zuspiel ermöglichte. Sie verteilte die Bälle sehr geschickt und punktete mehrmals auch direkt durch eigene Angriffe und Lobs was dem Team letztendlich den Satzgewinn mit 25:20 brachte.

 

Im nächsten Satz spielten die Eiselfingerinnen weiterhin mit guter Annahme, variablem Zuspiel und druckvollen Aufschlägen und Angriffen. Auch der Block- und Abwehrriegel  um Libera Krissi Aringer (unser Foto ganz oben) war nun sehr stabil. Veitsbronn forderte zwar die Mädels enorm und hielten bis Satzmitte konsequent dagegen. Doch ab hier zogen die Eiselfinger Damen mit konsequentem Spiel und dem Kampf um jeden einzelnen Ball davon. Damit holten sie sich den 3. Satz mit 18 Gegenpunkten.

 

Im 4. Satz gerieten sie in enormen Rückstand. Eiselfing schaffte es zwar, sich an den gegnerischen Punktestand heranzukämpfen, jedoch war die Eigenfehlerquote in diesem Durchgang einfach zu hoch. Einige lange Ballwechsel folgten, bei denen beide Mannschaften enorme kämpferische Leistung zeigten. Diese wichtigen Punkte gingen jedoch unglücklicherweise auf das Konto der Veitsbronnerinnen. Durch die passive Spielweise musste der Satz mit 19:25 abgegeben werden.

 

Der Start des Tie-Breaks ließ zunächst für die Eiselfinger Gäste auf ein unangenehmes Spielende schließen. Die starken Angaben und ein konsequentes Spiel der Gastgeberinnen setzten enorm unter Druck. Beim Rückstand von 6:9 drehte sich der Spieß jedoch plötzlich um. Eine Führung mit 14:9 erkämpften sich die Kleeblätter durch Mittelblockerin Theresa Hainzlschmid, die durch gut platzierte Aufschläge mehrmals direkt punktete. Zudem kamen clever gespielte Bälle durch Angreifer und Stellerin. Nun ganz aktiv und konsequent holte Eiselfing den letzten Punkt und damit den Spielgewinn mit dem Satzendstand von 15:10.

 

Großer Jubel – in der Hoffnung auf vollständige Genesung aller Spielerinnen bis zum kommenden Wochenende. Denn da wird der starke Sechstplatzierte, der Dresdner SSV, am Samstag um 19 Uhr in der Eiselfinger Turnhalle begrüßt.   jh

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