Am Salzburgring heulen die Motoren

Von Griesstätt aus zum Gerri-Kühnle-Racing-Tag nach Österreich

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Eine lange Karawane aus Autos bewegte sich kürzlich von Griesstätt aus Richtung Österreich. Die Speedfans aus Wasserburg und Umgebung waren unterwegs zum jährlichen Gerri Kühnle Racing-Tag auf dem Salzburgring.

Es ist acht Uhr morgens in einem idyllischen Tal nahe Salzburg. Die Sonne geht hinter bewaldeten Hügeln auf, auf denen Schafe grasen. Ruhe und Frieden? Von wegen! Motoren heulen auf, Rennautos werden von großen Anhängern abgeladen, der Reifendruck wird kontrolliert, die ersten Motorräder drehen bereits mit knapp 300 km/h ihre Runden auf der vier Kilometer langen Strecke.

Bereits zum neunten Mal veranstalten Manu und Gerhard Kühnle aus Griesstätt das Gerri-Kühnle-Racing. Einmal im Jahr können Fans schneller Motorsportgeräte auf der ehemaligen Formel 1-Strecke in Österreich ihrem Adrenalin freien Lauf lassen.

Damit jeder auf seine Kosten kommt und niemand unnötig gefährdet wird, sind die Teilnehmer in drei Gruppen eingeteilt. Wer mit dem Motorrad kommt, kann zwischen der langsameren Anfängergruppe und den „Racern“ wählen. Autos fahren in einer dritten Gruppe.

Von 8 bis 18 Uhr findet stündlich ein 20-minütiger „Turn“ pro Gruppe statt. Am Start werden Nummer und Gruppenzugehärigkeit der Fahrzeuge überprüft, bevor die Ampel an der Ringeinfahrt auf grün schaltet. Dann gibt es kein Halten mehr.

Begleitet wird das Racing auf der Strecke von Streckenposten, begeisterte Familienmitglieder winken den Fahrer von der Zuschauertribüne aus zu und ein professioneller Fotograf hält das Event in starken Bildern fest.

Mittags geht es zu einer ordentlichen Stärkung ins Wirtshaus. Auch das ein oder andere Fahrzeug braucht eine Mahlzeit Treibstoff.

Vor den Nachmittagsturns haben Besucher, die nicht selbst fahren, Gelegenheit, bei Gerhard Kühnle auf dem Motorrad oder in einem der Rennautos zwei Runden mitzufahren. Bei bis zu 260 km/h  bleibt dem ein oder anderen dabei die Luft weg.

Viel zu schnell ist der Tag vorbei. Fahrzeuge werden wieder verladen, Boxen abgeschlossen, es geht nach Hause. Die Vorfreude auf das Jubiläum zum zehnjährige Bestehen im kommenden Jahr ist jetzt schon riesengroß. JD

 

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