Als Lorenzo vom Feldl musste …

Starker Kampf der Basket-Herren mit jähem Ende - Freiwürfe: Freiburg 44, Wasserburg zehn

Was sich auf dem Papier wie eine deutliche Niederlage für Wasserburgs Basketball-Herren in der Bayernliga liest, war in Wahrheit bis zwei Minuten vor dem Ende eine äußerst knappe Angelegenheit: Die Innstädter verloren mit 71:89 (25:35), lagen aber nach einem tollen Comeback im Schlussviertel zwischenzeitlich vorne und mussten sich erst am Ende geschlagen geben. Lorenzo Griffin (unser Foto), mit 26 Punkten wieder einmal Topscorer, kassierte ein umstrittenens fünftes Foul und musste vom Feld, danach ging bei den Gastgebern nicht mehr viel.

Wieder einmal ärgerte man sich über die ungleiche Foulverteilung: 32:15 Fouls zu ungunsten der Wasserburger, noch eklatanter die Differenz bei den Freiwürfen: Hier bekamen die Wasserburger 10, die Schwabinger dagegen 44 (!) zugesprochen.
“Bei solchen Unterschieden ist es natürlich schwer, ein Spiel zu gewinnen”, ärgerte sich Trainer Danny Paz, “und das ist nun wirklich nicht das erste Mal in dieser Saison. Wir haben schon wieder drei Leute verloren und müssen die Hälfte der Zeit in der Verteidigung extrem vorsichtig agieren”.
Nach der dritten Niederlage in Serie haben die Wasserburger mit 7:6 Siegen nur noch eine knapp positive Bilanz.
Diesmal kostete die Innstädter aber auch ein schwacher Start (0:10 nach vier Minuten) und eine generell geringe Treffsicherheit in der ersten Halbzeit (nur 25 Punkte) eine bessere Ausgagsposition.

Lediglich Kenan Biberovic hielt seine Mannschaft mit 15 Punkten im Spiel.
Im dritten Viertel schienen die Gäste dann entscheidend davon zu ziehen, bevor beim Stand von 29:47 plötzlich ein Ruck durchs Team ging.

Auf einmal trafen die Wasserburger auch aus der Distanz, verteidigten aggressiv und kämpften sich mit einem tollen Lauf auf 53:54 heran. Alles wieder offen!
Bis zwei Minuten vor dem Ende (70:72) ging es dann munter hin und her; als Griffin schließlich sein fünftes Foul kassierte, machte sich im Team und bei den Zuschauern endgültig viel Unruhe breit.

Die Schwabinger blieben cool und verwandelten ihre Freiwürfe, während die verzweifelten Dreierversuche der Wasserburger nicht mehr ihr Ziel fanden.

Am Wochenende reist das Team von Trainer Paz nach Fuerstenfeldbruck. Beim ebenfalls im neuen Jahr noch sieglosen Tabellenvorletzten ist ein Erfolg wohl Pflicht.

Für Wasserburg trafen: Kenan Biberovic (21), Edin Bajric (5). Thomas Ganter (6). Chris Sardgon (11), Lorenzo Griffin (26) und Jonathan Rath (2).

fj

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