Als „Juniorbotschafterin“ in den USA

Pfaffing: Regina Hohenadler im Namen des Deutschen Bundestags ein Jahr in Wisconsin

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Regina Hohenadler aus Potzmühle bei Pfaffing wird im August für ein Jahr als Juniorbotschafterin für Deutschland in die USA gehen! Ermöglicht wird dies durch das „Parlamentarische Patenschafts-Programm“ (PPP), das zur Festigung der deutsch-amerikanischen Beziehung vom Deutschen Bundestag und dem US-Congress ins Leben gerufen wurde. Was die 20-Jährige in den USA erwartet und worauf sie sich am meisten freut: Unser Interview …

Regina, wie bist du auf die Idee gekommen, dich für das „PPP“ zu bewerben?

Ein Freund meines Bruder hat da vor zehn Jahren schon mal teilgenommen und meine Mutter hat damals in der Zeitung gelesen, dass die Bewerbungsphase gerade läuft. Es hieß, man muss zwischen 15 und 24 Jahre alt sein, Schüler oder berufstätig. Altersmäßig hat das gepasst und ich bin letzten Januar mit meiner Ausbildung als Malerin und Lackiererin fertig geworden. Dann hab ich mich auf gut Glück beworben. Jeder Bundestagsabgeordnete darf für seinen Wahlkreis Teilnehmer nominieren. Für den Kreis Rosenheim hat Daniela Ludwig unter anderem mich ausgewählt, was mich sehr gefreut hat.

 

„Juniorbotschafterin“ klingt nach ziemlich viel Verantwortung. Weißt du schon, was dich in den USA erwartet?

Am 8. August fliege ich mit den 69 anderen Teilnehmern aus Deutschland nach New York, von dort aus fliegt dann jeder alleine weiter zu seiner Gastfamilie. Für mich geht’s nach Appleton, Wisconsin. Dort werde ich mich sozial engagieren, das wird von mir als Juniorbotschafterin erwartet. Das heißt ich werde grundsätzlich meine Erfahrungen vom kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Leben in Deutschland mit den Menschen dort teilen, weil es ja Ziel des Austausches ist, die deutsch-amerikanische Beziehung zu stärken.

 

Wie wird dein Alltag in Appleton genau aussehen?

Ganz genau weiß ich das natürlich noch nicht. Ich lerne die Leute, bei denen ich wohne ja erst noch kennen. Aber was ich schon weiß, ist, dass ich mich im ersten Halbjahr berufsbezogen auf einem College weiterbilden und meine Englischkenntnisse verbessern werde. Dann werde ich ein halbes Jahr lang ein Praktikum in einem Malerbetrieb absolvieren und mir anschauen, wie mein Handwerk in den USA ausgeführt wird. Am Ende des Jahres habe ich noch circa drei Wochen Zeit für einen Roadtrip durch die USA.

 

Worauf freust du dich am meisten?

Ich war noch nie in den USA, von daher ist das alles sehr spannend für mich. Ich freue mich einfach, andere Kulturen und Traditionen kennenzulernen. Und ich bin schon echt gespannt auf meinen 21. Geburtstag im Oktober und wie ich den in den USA feiern werde.

 

Foto: Ludwig

 

MP

 

 

 

 

 

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Ein Gedanke zu „Als „Juniorbotschafterin“ in den USA

  1. Wofür ??

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