Ärgerliche Niederlage in Holzkirchen

Bayernliga: Wasserburger Basketball-Herren rutschen in der Tabelle ab

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Lorenzo-GriffinStatt in Richtung gesichertes Mittelfeld muss die erste Herren-Mannschaft des TSV Wasserburg in der Bayernliga Süd nun wieder nach unten blicken: Die klare 59:77 (31:37)-Niederlage beim TuS Holzkirchen bedeutete ein Abrutschen auf den neunten Platz im Zwölferfeld. Dabei hatten die Wasserburger eigentlich einen Traumstart erwischt, lagen schnell 8:2 vorne, und hatten den besten Werfern des Gastgebers schon drei Fouls angehängt …

„So haben wir uns das vorgestellt“, kommentierte Kapitän Kenan Biberovic die ersten vier Minuten, „leider kam nach dem ersten Viertel nicht mehr viel von uns“. Von außen sogar kein einziger Treffer! „So hat man kaum eine Chance“ ärgerte sich der Kapitän über die vergebenen Möglichkeiten.

Holzkirchen fand dann schnell in die Partie, auch wenn Salu Tadi das Viertel spektakulär per Dunking beendete, Wasserburg lag damit 22:16 vorne.

Im zweiten Viertel dann allerdings ein komplett anderes Bild:  Holzkirchen holte schnell auf, während die Innstädter nun auch einige Korbleger vergaben, und da auch von der Dreierlinie nichts klappen wollte, stieg die Frustration.

Bei einem Pausenrückstand von 31:37 war natürlich noch alles offen. Holzkirchen blieb bei seiner Zonenverteidigung, ein probates Mittel, da die Räume unter dem Korb eng blieben und die Gäste weder von außen noch über Schnellangriffe erfolgreich waren. Die Holzkirchner Führung wuchs so kontinuierlich weiter an, schon auf 59:44 nach 30 Minuten. Trotz ordentlicher Verteidigungsleistung gelang es den Wasserburgern aber nicht, nochmal gefährlich zu werden oder gar eine Wende in der Partie herbeizuführen.

Nach den zuletzt guten Vorstellungen musste man mit einer überraschend deutlichen 59:77-Niederlage heimreisen.

Für Wasserburg war Kenan Biberovic mit 13 Punkten erfolgreichster Werfer, gefolgt bei Lorenzo Griffin und Salu Tadi mit jeweils 10 Zählern.

Am Sonntag um 15 Uhr kommt der Tabellenvorletzte München Ost in die Badriahalle. Ein Sieg ist hier Pflicht, zumal mal sich noch für die Hinrunden-Niederlage revanchieren möchte. Außerdem würde damit der Abstand auf die letzten beiden Plätzen auf beruhigende vier Siege anwachsen.

FJ

 

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