Abenteuer Eurocup fast vorbei

Wasserburg verliert in Frankreich mit 75:92 gegen Landes

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basketballFür den TSV Wasserburg scheint das Abenteuer Eurocup so gut wie vorbei zu sein. In Frankreich verloren die Basketball-Damen vom Inn gestern in der Gruppe E gegen den Gruppen-Ersten Basket Landes das wichtige Rückspiel mit 75:92 (26:52). Trotz starker Spielphasen und einer ebenso starken Aufholjagd gelang es dem TSV nicht diese Partie noch zu drehen. Als Dritter der Gruppe haben die Wasserburgerinnen nun kaum mehr eine Chance auf die nächste Runde im FIBA Eurocup.

Aufbauspielerin Stina Barnert musste verletzungsbedingt pausieren und für die Serbin Iva Roglic war dies der erste internationale Einsatz im Wasserburger Trikot.

Wasserburg ließ sich zu Beginn nicht von dem starken Gegner einschüchtern. Schon beim Hinspiel in der Badriahalle hatte das Team von Trainer Bastian Wernthaler gezeigt, dass man den starken Französinnen durchaus Paroli bieten kann.  Dem Treffer von Kamila Stepanova folgten als Wasserburger Antwort ein Dreier von Svenja Bruckhorst und Treffer  von Anne Breitreiner, Melissa Jeltema und Tiina Sten. Eine kleine Führung von 10:6 aus Wasserburger Sicht. Das hätten sich zwar viele Fans gewünscht, aber kaum zu hoffen gewagt.

Wasserburg bis dahin in der Reboundstatistik leicht hinten, konnte immer wieder im Fast Break einen erfolgreichen Abschluss landen. Doch die Basket Landes zogen mit einem 0:8-Run nach. Treffer von Stepanova, Anais Le Gluher-Cano und Danielle Page drehten das Ergebnis um (10:14) und Trainer Bastian Wernthaler nahm für sein Team die erste Auszeit in der siebten Minute. Danach griffen Emma Cannon und Melissa Jeltema wieder ins Spiel ein, führten den Ausgleich herbei. Ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen kündigte sich in diesem ersten Viertel an, das mit leichten Vorteilen mit 17:18 an die Französinnen ging.

Svenja in Höchstform

Doch im zweiten Viertel kamen die Basket Landes zunächst besser ins Spiel, machten die ersten Punkte. Der  TSV zog mit, hielt den Abstand auf die druckvoll Wasserburgerinnen wieder ein Treffer durch Svenja Bruckhorst glückte. Doch der trug zu dieser Zeit nicht einmal mehr dazu bei, die Statistik zu schönen. Denn in der 25. Minute hatten sich die Gastgeberinnen mit über vierzig Punkten von den Innstädterinnen meilenweit abgesetzt (30:72). Doch kampflos wollten die sich nicht ergeben und setzten erfolgreich zur Aufholjagd an, was den Abstand zum Gegner erfolgreich um 19 Punkte verkürzte (52:75). Die stärkste Phase im Wasserburger Spiel mit einer Svenja Brunckhorst, die als Top-Scorerin zur Höchstform auflief.

Doch mehr als ein Silberstreif am Horizont tat sich für das Team von Trainer Wernthaler und Assist Coach Wanda Guyton nicht mehr auf. Näher als 17 Punkte kam man an den Kontrahenten nicht mehr heran. Unterm Strich blieb ein 75:92, das aber im Ergebnis nicht dem gesamten Verlauf des Spiels gerecht wird.

Ein letztes Gruppenspiel bleibt den Wasserburgerinnen noch. Am 12. Dezember empfangen sie in der heimischen Badriahalle die ungarische Mannschaft Aluinvent Miskolc. Beim Hinspiel war der TSV mit 53:69 unterlegen. Eine Revanche zu Gunsten des deutschen Meisters wäre ein versöhnlicher Abschluss dieser Eurocup-Saison.

Es spielten: Svenja Brunckhorst (24), Stephanie Wagner (13), Emma Cannon (9), Anne Breitreiner (8), Iva Roglic (6), Melissa Jeltema (5), Tiina Sten (4),  Martina Dover (4) und Rebecca Thoresen (2). -mjv

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