Ab Samstag: Die Coffee to go-Revolution!

Der Startschuss fällt am kommenden Samstag, 8. Juli, in Wasserburg in Kooperation mit dem Energiedialog Wasserburg 2050, dem Wirtschaftsförderungsverband und der ReCup GmbH. Die Revolution zum Thema Coffee to go beginnt! Der neue Mehrwegbecher bietet eine nachhaltige Alternative zum Einwegbecher für Kaffeegenießer und Kaffeeanbieter. Es handelt sich dabei um einen Mehrweg-Pfandbecher für Coffee to go, der bei jedem RECUP-Partner gegen einen Euro Pfand mitgenommen und wieder abgegeben werden kann – auch in anderen teilnehmenden Städten.

Für den Kaffee im Pfandbecher zahlt man weniger, als für Kaffee im Einwegbecher.

Ist der Becher leer, wandert er nicht in den Müll, sondern zurück zu einem RECUP-Partner in der Nähe. Alle Partner erkennt man an dem Aufkleber am Fenster oder man findet sie in der RECUP-App.

Die Pfandbecher bestehen aus dem recyclebaren Kunststoff Polypropylen, sind BPA-frei, lebensmittelecht und etwa 500 Mal wiederverwendbar.

In Deutschland werden laut der Deutschen Umwelthilfe (DUH) pro Jahr 2,8 Milliarden Coffee-to-go-Einwegbecher weggeworfen. Das sind etwa 320.000 Becher pro Stunde und jährlich 40.000 Tonnen Abfall. Statistisch gesehen entfallen davon 434.400 Becher pro Jahr allein auf Wasserburg.

Die Münchner Recup GmbH hat ein innovatives Mehrweg-Pfandsystem erfunden, das eine praxistaugliche Lösung bietet, den beliebten Coffee-to-go umweltfreundlich zu erhalten, so die Stadt wasserburg heute in einer Presseerklärung.

Das Pfandbecher-System wurde bereits im November 2016 im Rahmen eines Pilotprojekts im oberbayerischen Rosenheim erfolgreich getestet und von Kunden und Kaffeeanbietern sehr gut angenommen. Nach dem Start in München im Mai, fällt der Startschuss nun am 8. Juli auch in Wasserburg.

Den Becher gibt es in zwei Größen und er wurde gemeinsam mit Baristas und einem der führenden deutschen Becherproduzenten entworfen. Das Design ist so gewählt, dass
Städte und Kommunen individuelle Editionen umsetzen können. In Wasserburg sind dementsprechend „Servus bei uns in Wasserburg“-RECUPs erhältlich. Diese wurden in Kooperation zwischen dem Energiedialog und dem WFV entworfen.

Am Samstag, 8. Juli um 10 Uhr finden sich deshalb zur Einführungs-Veranstaltung in der Hofstatt Bürgermeister Michael Kölbl, Vertreter des Energiedialogs, des WFV, von Recup und die Startanbieter des Becherpfandsystems ein, um kostenlose Pfandbecher an interessierte Passanten zu verteilen und Fragen zum Pfandsystem zu beantworten.

Man kann sich seinen Becher in der Wasserburg Edition abholen! Nur solange der Vorrat reicht, pro Person ein Becher.