9.000 kandidieren für Pfarrgemeinderäte

1,6 Millionen Wahlberechtigte im Erzbistum am Sonntag

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logoMünchen/Wasserburg – Rund 1,6 Millionen Katholiken in der Erzdiözese München und Freising sind am kommenden Sonntag, 16. Februar, aufgerufen, die neuen Pfarrgemeinderäte zu wählen. Etwa 8.880 Kandidatinnen und Kandidaten stellen sich zur Wahl, etwa 6.100 von ihnen werden als gewählte Mitglieder der Pfarrgemeinderäte in den kommenden vier Jahren die Seelsorge in den Pfarreien mitgestalten und sich gesellschaftspolitisch engagieren. Die Wahlen stehen unter dem Motto „Meine Stimme. Für Gott und die Welt“.

Gewählt werden die Pfarrgemeinderäte in 740 der 748 Pfarreien des Erzbistums sowie die Gemeinderäte in den 25 muttersprachigen Gemeinden. In den fünf Krankenhauspfarreien gibt es keine Pfarrgemeinderäte, in drei Pfarreien kann die Wahl noch nicht stattfinden, weil noch nicht genügend Kandidaten gefunden werden konnten. 218 Pfarreien haben sich für die Allgemeine Briefwahl entschieden, bei der alle Wahlberechtigten die notwendigen Unterlagen zugestellt bekommen und dann ausschließlich per Brief wählen können. Die Allgemeine Briefwahl wird im Erzbistum München und Freising erstmals angeboten; Erfahrungen in anderen Bistümern zeigen jedoch, dass die Wahlbeteiligung so mehr als verdoppelt werden kann. Weitere 261 Pfarreien verteilen personalisierte Wahlbenachrichtigungskarten, um möglichst viele Gläubige auf die Pfarrgemeinderatswahlen aufmerksam zu machen.

 

Gewählt werden, je nach Größe der Pfarrei, zwischen vier und zwölf Mitglieder für den Pfarrgemeinderat. Weitere Mitglieder können nach der Wahl berufen werden, um bestimmte Gruppen oder Themen zu vertreten, beispielsweise die Jugend oder die Erwachsenenbildung. Bei den Pfarrgemeinderatswahlen sind Katholiken ab 14 Jahren wahlberechtigt, Katholiken ab 16 Jahren wählbar.

 

Der Pfarrgemeinderat berät und unterstützt die Priester und pastoralen Mitarbeiter bei der Seelsorge, etwa bei der Planung der Gottesdienste oder bei der Erstkommunion- und Firmvorbereitung. In allen gesellschaftspolitischen Fragen entscheidet und handelt der Pfarrgemeinderat eigenverantwortlich, so bei Aufbau und Durchführung von Nachbarschaftshilfen, bei der Gestaltung von Erwachsenenbildungsangeboten, im Engagement für die Entwicklungszusammenarbeit und für die Bewahrung der Schöpfung. GOB

 

Nähere Informationen sind unter www.erzbistum-muenchen.de/pfarrgemeinderatswahl zu finden. Bereits am Sonntag, 16. Februar, werden dort sukzessive die Ergebnisse der Pfarrgemeinderatswahlen veröffentlicht.

 

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