77 neue „Teilzeitbürger“ für Wasserburg

Bildungszentrum Sozialverwaltung begrüßt Nachwuchskräfte

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Wasserburg –  80 Nachwuchskräfte der Sozialverwaltung aus ganz Bayern trafen diese Woche in Wasserburg ein. Die zukünftigen Beamten werden für die Dauer von neun Monaten (in der zweiten Qualifikationsebene) beziehungsweise von 19 Monaten (in der dritten Qualifikationsebene) in Wasserburg wohnen und lernen. Um 10 Uhr versammelten sich die Nachwuchskräfte im Foyer und wurden dort von den Leitern der beiden Einrichtungen, Brigitte Kilburger (Verwaltungsschule der Sozialverwaltung) und Rainer Schmid (Fachhochschule, Fachbereich Sozialverwaltung) ganz herzlich begrüßt.

Anschließend erkundeten sie – aufgeteilt in Kleingruppen – die Einrichtung und besuchten die Mitarbeiter von Lehre und Verwaltung, um viele Fragen rund um den Unterricht, das Wohnen im Bildungszentrum, die Verwaltung, Freizeiteinrichtungen und auch die Stadt Wasserburg zu stellen. Ein wichtiges Anliegen der Veranstaltung war es dabei, dass sich die Anwärter auch untereinander schnell kennen lernen.

Da sie in verschieden Qualifikationsebenen und unterschiedlichen Fachrichtungen aus gebildet werden, begegnen sie sich zwar im Alltag im Bildungszentrum, lernen aber in getrennten Gruppen. Gleichwohl gibt es im späteren beruflichen Alltag erneut viele Berührungspunkte. Die Anwärter der zweiten Qualifikationsebene (26 Neuanfänger) werden im Rahmen einer insgesamt zweijährigen Ausbildung auf die Tätigkeit bei den Arbeits- und Sozialgerichten oder beim Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS) vorbereitet Die Anwärter der dritten Qualifikationsebene (54 Neuanfänger) werden im Rahmen einer insgesamt dreijährigen Ausbildung auf die Tätigkeit beim Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS) oder einem Regionalträger der Deutschen Rentenversicherung vorbereitet.

Im Bildungszentrum Sozialverwaltung finden neben den Ausbildungen auch zahlreiche Fortbildungen – in erster Linie für die Beschäftigen im Geschäftsbereich des Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen (StMAS) -statt. Insgesamt stehen 16 Hörsäle (davon 2 IT -Hörsäle) sowie ca. 200 Zimmer für Aus- und Fortbildung zur Verfügung. Nach einer Stärkung beim Mittagessen in der Mensa wurden dann die Ergebnisse der vormittäglichen Exkursionen zusammen getragen. Die Teilnehmer hatten anschließend Gelegenheit, die „Markstände“ der jeweils anderen Gruppen zu besuchen, ihrerseits Fragen zu stellen und sich so mit allen wichtigen Informationen zu versorgen. In der kommenden Woche werden die „neuen Wasserburger Teilzeitbürger“ noch an Stadtführungen teilnehmen, so dass sie auch die historische Stadt, in der sie nun vorübergehend leben werden, gut kennen lernen können.

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